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02.05.2013

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Starker Gewinnanstieg in 2012? Droht eine Steuerlawine?

2013 Ausgabe 9 vom 13. Mail 2013

Hat die KG 2012 deutlich mehr Gewinn gemacht als 2011 und gibt sie die Steuer­erklärung 2012 erst Ende 2013 ab, riskiert sie für deren Gesellschafter eine doppelte Steuerlawine. Denn Ende 2013 wird das Finanzamt dann nicht nur die Nachzahlung für 2012 fordern, sondern gleich eine „nachträgliche Vorauszahlung“ für 2013 in gleicher Höhe.

Beispiel: Die Y-GmbH-&-Co-KG muss für 2012 mit 40.000 Euro Steuernachzahlung für den Gesellschafter rechnen. Falls sie die Erklärung erst Ende 2013 abgibt, kommen bis dahin 80.000 Euro zusammen. Anfang 2014 sind es dann sogar 90.000 Euro, weil dann gleich noch das 1. Quartal 2014 dabei ist.

Fazit: Wer üppige Liquiditätsreserven hat, so dass hohe Nachzahlungen keine Probleme machen, der kann die Erklärungsabgabe ruhig hinausschieben.

Bei wem es trotz guter Gewinne immer eher knapp auf dem Konto aussieht, der sollte lieber der Gefahr (= Finanzamt) mutig ins Auge sehen und die Steuererklärung früh abgeben. Die Steuern muss man dann zwar auch zahlen, aber nicht alles auf einmal.


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