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16.05.2013

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Vermeiden Sie unnötige Steuerberaterkosten

Manche Steuerberater fertigen zusätzlich zur Bilanz gerne einen Erläuterungsbericht, in dem jede Bilanz-Position noch einmal erläutert wird, zum Teil mit sinnigen Sätzen wie „Der Kassenbestand wurde durch ein Kassenbuch nachgewiesen.“. Dieser Bericht wird vom Steuerberater in aller Regel gesondert abgerechnet.

Wie überall im Wirtschaftsleben gilt aber auch hier: Was Sie nicht bestellt haben, müssen Sie nicht bezahlen. Ein solcher Erläuterungsbericht ist gesetzlich nämlich nicht vorgeschrieben. Manche Banken sehen solch einen Bericht allerdings gern. Fragen Sie also bei Ihrer Bank nach, ob diese wirklich unbedingt auf einem Erläuterungsbericht besteht. Im Zweifel fragen Sie den Banker, ob er das Honorar für den Erläuterungsbericht selber bezahlen will, spätestens dann hat sich das Thema für fast jede Bank erledigt.

Was sind die gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschlussbestand­teile? Für jeden Kaufmann (= im Handelsregister eingetragen) notwendig sind Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Bei GmbHs und GmbH & Co KGs kommt noch der Anhang hinzu. Bei mittelgroßen Gesellschaften (über 9,68 Mio. Umsatz netto pro Jahr) auch noch der Lagebericht, der aber ohnehin vom Unternehmen selbst zu erstellen ist. Ein Erläuterungsbericht ist in keinem Fall gesetzlicher Bestandteil des Jahresabschlusses.


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