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23.05.2013

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Pflichten des Arbeitgebers nach dem Nachweisgesetz

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeits¬verhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen,
die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen
(§ 2 Abs.1 NachweisG).

Dabei muss mindestens folgendes aufgenommen werden:

  • Name und Anschrift der Vertragsparteien
  • Zeitpunkt des Beginns des Arbeitsverhältnisses
  • Vorgesehene Dauer bei befristeten Arbeitsverhältnissen
  • Arbeitsort oder der Hinweis, dass der Arbeitnehmer an verschiedenen Orten beschäftigt wird
  • Kurze Beschreibung der zu leistenden Tätigkeit
  • Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts incl. Zulagen, Zuschlägen usw.
  • Dauer des jährlichen Urlaubs
  • Kündigungsfristen
  • Hinweis auf ggf. einschlägige Tarifverträge

Soll der Arbeitnehmer länger als einen Monat im Ausland eingesetzt werden, muss ihm vor seiner Abreise ein Dokument mit folgenden Angaben ausgehändigt werden:

  • Dauer des Auslandseinsatzes
  • Währung in der das Arbeitsentgelt in dieser Zeit bezahlt wird
  • Angabe zu zusätzlichen Entgelt und Sachleistungen während des Auslandseinsatzes
  • Vereinbarte Bedingungen für die Rückkehr

Diese Verpflichtungen entfallen, wenn der Arbeitnehmer einen schriftlichen Arbeitsvertrag erhalten hat, in dem natürlich die geforderten Angaben mit enthalten sein müssen.


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