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04.06.2013

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6 Tipps für Ihre private Steuererklärung 2012

  1. Telefonnummer nicht angeben: Die Angabe der Telefonnummer ist freiwillig. Wenn Sie Ihre Steuererklärung selbst machen und die Telefonnummer angeben, riskieren Sie, dass der Finanzbeamte Sie anruft und mit Fragen überrumpelt. Auf schriftliche Fragen können Sie hingegen in Ruhe und wohlüberlegt antworten.

  2. Ehegatten-Veranlagungsform vom Computer vorschlagen lassen: Für Ehegatten ist in aller Regel die Zusammenveranlagung günstiger als die getrennte Veranlagung. Es gibt aber Ausnahmefälle. Gute Software rechnet aus, welche Form besser ist. Übrigens: Zusammen- und getrennte Veranlagung haben nichts mit dem ehelichen Güterstand (Zugewinngemeinschaft/Gütertrennung) zu tun.

  3. Unterhalt an den Ex-Partner: Unterhaltszahlungen bis 13.805 Euro kann man als Sonderausgabe absetzen, aber nur, wenn der Expartner zustimmt. Wenn er nicht zustimmt, kann man ihn verklagen, was aber Zeit, Geld und Nerven kostet. Besser: Mit Beteiligung am Steuervorteil locken oder - wenn alle Stricke reißen - den Unterhalt bis 8.004 Euro als außergewöhnliche Belastung nach § 33 a EStG absetzen. 
  4. Putzfrauen, Handwerker oder Gärtner beschäftigt? Wer haushaltsnahe Dienstleistungen in Auftrag gibt, kann 20 Prozent davon, maximal aber 4.000 Euro direkt von seiner Einkommenssteuerschuld abziehen. Geht es um Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten, sind es 20 Prozent von maximal 6.000 Euro, also 1.200 Euro. Abziehbar sind nur Arbeitskosten, aber nicht Materialkosten. Anerkannt wird nur Überweisung oder Zahlung per EC-Karte oder Scheck. Barzahlung gilt nicht. Wer eine Haushaltshilfe offiziell beschäftigt hat, bekommt maximal 510 Euro zurück.

  5. Vorsicht beim Arbeitszimmer: Wer ein Arbeitszimmer im eigenen Heim geltend macht, riskiert als Selbstständiger, dass dieses zum Betriebsvermögen wird. Das gilt sogar dann, wenn man die Kosten gar nicht absetzen kann. Eigenheimbesitzer sollten lieber davon Abstand nehmen, ein häusliches Arbeitszimmer anzugeben. Bei Mietern gibt es keine störenden Nebenwirkungen – der Abzug der Kosten ist aber trotzdem in den meisten Fällen nicht möglich.
  6. Kindergeld für volljährige Azubis und Studenten: Bis 2011 gab es hier eine Einkommensgrenze, diese spielt ab 2012 keine Rolle mehr. Wichtig: Den Kinderfreibetrag können Sie auch geltend machen, wenn Sie vergessen haben, das Kindergeld zu beantragen. Achten Sie darauf, dass das Finanzamt dann kein Kindergeld verrechnet, das Sie gar nicht bekommen haben. Eine Begründung wie zum Beispiel „allein erziehend“ braucht man ab 2012 nicht mehr.

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