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06.06.2013

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Arbeitgeberdarlehen: Wie läuft das steuerlich?

E-Mail von Andreas V. aus Branuschweig an die Redaktions-Hotline: „Ein Mitarbeiter von mir ist chronisch pleite. Da er ein sehr guter Mitarbeiter ist, will ich ihm entgegenkommen und ihm 10.000 Euro leihen. Wie funktioniert das noch einmal steuerlich mit Arbeitgeberdarlehen?"


IZW antwortet: Steuerfrei kann man zinslose Darlehen nur bis 2.600 Euro gewähren. Bei 10.000 Euro müssen Sie einen geldwerten Vorteil für die ersparten Zinsen ansetzen bzw. die Zinsen von dem Mitarbeiter verlangen. Wenn das Darlehen mehr als fünf Jahre Festlaufzeit hat, beträgt der Referenz­zinssatz 7,91 Prozent, bei maximal fünf Jahren liegt er bei 4,99 Prozent (Stand April 2013 aus der Zinsstatistik vom 3.  Juni 2013).

Es gibt zwei Alternativen: Entweder der Mitarbeiter bezahlt die Zinsen, dann muss er nichts versteuern, aber bei einer festen Annuität dauert die Tilgung natürlich viel länger. Oder Sie verlangen keine Zinsen, dann versteuert der Mitarbeiter die ersparten Zinsen als „geldwerten Vorteil“.

Was ist besser? Für den Mitarbeiter ist es natürlich besser, das Darlehen zinslos zu bekommen, denn etwas geschenkt zu bekommen ist stets besser, als es zu bezahlen. Aus Sicht des Betriebs ist es umgekehrt. Die jeweils aktuell gültigen Referenzzinssätze finden Sie auf der Seite der Deutschen Bundesbank. Suchwörter: „Zinssätze für das Neugeschäft der Deutschen Banken“, Konsumentenkredite.


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