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16.08.2013

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Elster-Erklärung auch nach Einspruchsfrist noch nachbessern

Die kostenlose Elster-Software der Finanzverwaltung ist nicht sehr bedienungsfreundlich. Viele Hinweise fehlen, so dass Fehler in von Laienhand erstellten Elster-Steuererklärungen keine Seltenheit sind.

Aktueller Urteilsfall: Ein lediger Vater hatte der Mutter seines Kindes Unterhalt bezahlt und vergessen, dies in seiner Steuererklärung geltend zu machen. Nach Ablauf der Einspruchsfrist wollte er das nachmelden. Das Finanzamt bezeichnete seinen Fehler aber als „grobes Verschulden“ und lehnte die gewünschte Änderung ab. Der Bundesfinanzhof ließ jedoch das nachträgliche Nachbessern zu, weil die Elster-Software nur beispielhaft Eltern und Kinder als Unterhaltsberechtigte genannt hätte, nicht jedoch die Mutter des gemeinsamen Kindes. (BFH, 20.03.13, VI R 9/12, DB 13, 1339)

Unser Rat: Wer sich nicht auf Streitereien mit dem Finanzamt einlassen will, besorgt sich lieber für 40 bzw. 50 Euro etwa das „WISO-Steuersparbuch“ oder die „Steuersparerklärung plus“ der Akademischen Arbeitsgemeinschaft. Generell kann es nicht schaden, in Jahren mit gravierenden Änderungen (familiäre Situation/Wohnung gekauft usw.) die Steuererklärung von einem Steuerberater anfertigen zu lassen und diese Erklärung dann in den Folgejahren wieder als Vorlage für die selber gebastelte Steuererklärung zu verwenden.


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