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25.10.2013

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Erholungsbeihilfe: Was zählt als "Kind"?

E-Mail von Edmund F. aus Hamm an die Redaktions-Hotline: „Bei der Erholungsbeihilfe kann man doch 52 Euro für jedes Kind draufschlagen. Meine Sekretärin hat drei Kinder im Alter von 22, 25 und 30. Kann ich ihr den Zuschlag also für drei Kinder auch zukommen lassen?"

IZW antwortet: Als Kinder gelten nur kindergeldberechtigte Kinder im Sinne von § 32 EStG. Das sind in jedem Fall Kinder unter 18. Kinder unter 25 nur dann, wenn sie eine Ausbildung (Lehre/Schule/Universität) absolvieren. Die zwei größeren Kinder scheiden also schon einmal definitiv aus, weil sie über 24 sind. Erholungsbeihilfe käme höchstens für das 22-jährige „Kind“ infrage.

Tipp:
Lassen Sie sich eine Ausbildungsbescheinigung bzw. Immatrikulationsbescheinigung vorlegen.

Vorsicht: Die Höchstbeträge bei der Erholungsbeihilfe sind Freigrenzen. Ein einziger Euro Überschreitung führt zur vollen Versteuerung und Sozialab­gabenpflicht für diese Beihilfe. Zur Erinnerung die Höchstbeträge: 156 Euro für den Arbeitnehmer und 104 Euro für den Ehegatten und 52 Euro je Kind, aber eben nur Kinder in obigem Sinne. (§ 40 Absatz 2 Nr. 3 EStG)


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