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18.11.2013

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Können wir aus Rechnung für Internet-Download Vorsteuer ziehen?

E-Mail von Volker A. aus Hamm an die Redaktions-Hotline: „Wir haben im Internet ein Office-Paket für 479 Euro heruntergeladen. Ich musste die USt.-ID-Nummer eingeben. Abgebucht wird über Kreditkarte. Es kam dann eine Pdf-Rechnung, die keine Mehrwertsteuer ausweist. Als Verkäufer ist ein Unternehmen in Luxemburg genannt. Kann ich mir 19 Prozent Vorsteuer ziehen?"

IZW antwortet: Nein, denn wenn keine Vorsteuer ausgewiesen ist, können Sie (unmittelbar aus der Rechnung) auch keine ziehen. Der Download von Software aus dem Ausland stellt eine grenzüberschreitende Dienstleistung („sonstige Leistung“) dar. Da der liefernde Unternehmer im Ausland sitzt und Sie im Inland, kehrt sich die Steuerschuldnerschaft um (Reverse Charge, § 13b Abs. 1 i. V. m. Abs. 5 Satz 1 UStG).

Das heißt: Sie müssen die Umsatzsteuer abführen und können sie gleichzeitig als Vorsteuer geltend machen.

Übrigens: Hätten Sie auf altmodischem Weg per Post Programm-DVDs bekommen, wäre es keine „sonstige Leistung“, sondern ein „innergemeinschaft­licher Erwerb“. Im Ergebnis ist das aber gleich: Sie führen die Erwerbssteuer ab und machen diese als Vorsteuer geltend


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