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09.12.2013

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Vermeiden Sie diese Probleme bei Ehegattendarlehen

Gibt der (nicht am Unternehmen beteiligte) Ehegatte ein zinsloses Darlehen in die Firma, ergeben sich vier Probleme:

1. Abzinsung: Unverzinsliche Darlehen mit unbestimmter Laufzeit werden mit dem 9,3-fachen Jahreswert abgezinst. Das sind 9,3 x 5,5 Prozent, also etwa die Hälfte. Ein zinsloses Darlehen in Höhe von 100.000 Euro verursacht also ungefähr 50.000 Euro fiktiven Gewinn, auf den man sinnlos Steuern zahlen muss. Abhilfe: Mindestens ein Prozent Zinsen vereinbaren.

2. Schenkungssteuer auf die Zinsschenkung: Der Zinsverzicht ist eine versteckte Zinsschenkung. Das Finanzamt setzt hier standardmäßig 5,5 Prozent an. Wer also ein Darlehen über eine Million zehn Jahren zinslos gewährt, der schenkt 550.000 Euro Zinsen. Abhilfe: Zinssatz zumindest geringfügig über dem Haben-Zinssatz von Banken vereinbaren.

3. Kein Abzug von Refinanzierungszinsen: Wenn man zinslose Darlehen selber über die Bank refinanzieren musste, kann man die Zinsen nicht als Werbungskosten absetzen, denn es gilt: kein Werbungskostenabzug ohne Kapitaleinkünfte. Gewährt der Ehegatte das Darlehen hingegen mit einem üblichen Zins, kann er die Zinsen an die Bank absetzen. Abhilfe: Siehe oben bei zwei. Denn wenn der Ehegatte das Darlehen mit einem üblichen Zins gewährt, kann er die Zinsen an die Bank absetzen.

4. Ausfall der Darlehensforderung im Ernstfall nicht absetzbar: Geht die Firma pleite und der Ehepartner bekommt sein Geld nicht mehr zurück, ist das steuerlich unbeachtlich. Abhilfe: Statt Darlehen lieber eine stille Beteiligung oder eine Kommanditbeteiligung des Ehegatten vereinbaren.


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