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09.12.2013

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Keine vagen Klauseln ins Testament schreiben

Ein Mann verstarb, der in seinem Testament geschrieben hatte: „Diejenige Person soll Haus und Nachlass bekommen, die sich bis zum Tode um mich gekümmert hat“. Klar, dass sich nach seinem Tod mehrere Hinterbliebene erbittert stritten, weil jeder geltend machte, er habe sich ganz besonders um den Verstorbenen gekümmert.

Das Gericht verwarf hingegen das ganze Testament und erklärte die gesetzliche Erbfolge für anwendbar. Der Mann hätte klarstellen müssen, worauf es ihm besonders angekommen sei, zum Beispiel körperliche Pflege, Hausarbeiten oder seelische Unterstützung. Das Gericht könne nicht selber einen würdigen Erben aussuchen, denn so etwas stehe dem Gericht nicht zu. Deshalb greift stattdessen die gesetzliche Erbfolge. (OLG München, 22.05.13, 31 WX 55/13, NJW 13, 2977)


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