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04.02.2014

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KG-Steuern sparen auch für privat mitbenutzte Firmenwagen

So bilden Sie einen Investitionsabzugsbetrag auch für privat mitbenutzte KG-Firmenwagen: Voraussetzung für den Investitionsabzugsbetrag (= IAB) ist, dass das Wirtschaftsgut ausschließlich betrieblich genutzt wird. Kauft also die KG das Auto und überlässt es einem Gesellschafter zur privaten Mitbenutzung, ist dieses Kriterium nicht erfüllt und der IAB scheidet aus.

Ausweg: Der Kommanditist kauft den Wagen und vermietet ihn an die KG. Diese wiederum überlässt ihn ihm zur teilweisen Privatnutzung. Das Auto ist dann im Sonderbetriebsvermögen des Kommanditisten, und aus seiner Sicht ist der Wagen hundert Prozent betrieblich genutzt. Folge: Er kann den IAB bilden. Dass die KG ihm dann wiederum das Auto überlässt, schadet dabei nicht.

Beispiel: Die X-GmbH-&-Co-KG hat 2013 gute Gewinne gemacht und der Kommanditist möchte die Steuerzahlung ein wenig hinausschieben. Er plant die Anschaffung eines Luxusautos für 150.000 Euro, und schreibt 2013 schon 40 Prozent = 60.000 Euro ab. 2014 kauft er den Wagen selbst und vermietet ihn an seine KG, die den Wagen wiederum an ihn überlässt. Ergebnis: 60.000 Euro Vorab-Abschreibung möglich. Bürokratischer Wermuts­tropfen: Der Kommanditist muss dann Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben und Rechnungen schreiben.

Kritische Finanzbeamte könnten in dieser Gestaltung eine „Missbräuchliche“ Hin- und Her-Überlassung sehen. Dem kann man jedoch leicht kontern durch Hinweis auf die wirtschaftlichen Beweggründe der Gestaltung. Der Kauf des Autos durch den Gesellschafter (statt durch die Gesellschaft) kann z. B. damit begründet werden, dass die Gesellschaft nicht mit den hohen Anschaffungskosten belastet werden sollte.


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