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08.04.2014

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Urlaubsabgeltung

E-Mail von Arthur P. aus Berlin an die Redaktions-Hotline: „Letztes Jahr hatten wir Personalengpässe und viele Mitarbeiter haben nur einen Teil ihres Urlaubs genommen. Dieser Urlaub wäre jetzt Ende März 2014 verfallen, aber ich habe ihn trotzdem in Geld abgegolten. Nun habe ich gelesen, dass man Urlaub nur beim Ende eines Arbeitsverhältnisses abgelten kann. Kann ich da steuerliche Probleme bekommen?"

IZW antwortet: Die arbeitsrechtliche Lage wäre so, dass der Urlaub eigentlich am 31. März ersatzlos und ohne Entschädigung verfällt. Um die betroffenen Arbeitnehmer nicht zu demotivieren, ent­schließen sich trotzdem viele Arbeitgeber freiwillig zur Abgeltung. Die Zahlungen sind beim Arbeitnehmer normaler Arbeitslohn und vom Arbeitgeber ganz normal abzusetzen. Steuerlich oder sozialversicherungsrechtlich kann es da keine Probleme geben.

Arbeitsrechtlicher Warnhinweis: Wenn Sie während des laufenden Jahres mit einem Mitarbeiter vereinbaren, dass er sich den Urlaub abkaufen lässt, ist das arbeitsrechtlich unwirksam. Derjenige könnte das Geld kassieren und dann trotzdem noch den Urlaub verlangen.


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