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06.05.2014

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Vorsicht bei selbst abholenden Kunden aus anderen EU-Ländern

Exporte in andere EU-Länder sind umsatzsteuerfrei, wenn der Kunde Unternehmer ist und die Ware tatsächlich in das andere EU-Land gelangt.

Falls Sie Stammkunden im Ausland haben, die Sie per Spedition beliefern, ist das alles kein Problem. Gefährlich sind aber die sogenannten „Abholfälle“. Hier kommt ein Kunde selbst – meistens jemand, den Sie noch nie gesehen haben - und will die Ware bei Ihnen abholen. Völlig unproblematisch ist das bei Privatleuten aus anderen EU-Ländern, denn diese zahlen ja ganz normal Umsatzsteuer.

Aber: Gefährlich sind Leute, die behaupten, Unternehmer zu sein. Selbst wenn Sie das genau prüfen, vor allem die USt.-ID-Nummer des Abnehmers und die sogenannte Gelangensbestätigung, kann es passieren, dass in drei Jahren ein Betriebs­prüfer einen Fehler findet. Und dann – drei oder vier Jahre später – werden Sie diesen Kunden nicht mehr ausfindig machen können, um irgendwelche fehlenden Bestätigungen einzuholen.

Fazit: Bei EU-Unternehmern, die selbst in Ihrer Firma erscheinen und etwas umsatzsteuerfrei von Ihnen haben wollen, sollten Sie äußerst kritisch sein. Sie könnten Sie 19 Prozent Ihrer Einnahmen kosten.


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