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06.05.2014

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Wie Sie einen Zweit- und Drittwagen der Steuer entziehen

Der Ein-Prozent-Regel zur Besteuerung des Pkw-Privatanteils können Sie normalerweise nur entgehen, wenn das Auto zur Privatnutzung ungeeignet ist. Das ist zum Beispiel bei einem Liefer- oder Werkstattwagen der Fall. Ansonsten müssen Sie ein Fahrtenbuch führen, um die Ein-Prozent-Regel zu vermeiden.

Aber, und das ist Ihr Vorteil: Wenn in einem Betrieb zahlreiche Fahrzeuge vorhanden sind und der Inhaber für jede volljährige Person in seinem Haushalt die jeweils teuersten Autos nach der Ein-Prozent-Regel versteuert, bleiben andere Autos außen vor, wenn diese einer „betrieblichen Nutzung“ zugewiesen werden.

Beispiel: In einer Produktions-GmbH & Co KG sind neben zwei Lieferfahrzeugen (die zur Privatnutzung ungeeignet sind) fünf Pkw vorhanden, die folgende Listenpreise haben: 80.000 Euro, 60.000 Euro, 50.000 Euro, 30.000 Euro und 20.000 Euro. Der Allein-Gesellschafter der KG hat eine volljährige Tochter mit Führerschein und zwei minderjährige Kinder. Er versteuert die drei teuersten Autos für sich, seine Ehefrau und die Tochter als „privat genutzt“. Die zwei günstigsten Autos definiert er in einer Anlage zur KG-Steuererklärung als „überwiegend betrieblich genutzt“.

Ergebnis: Dadurch müssen die zwei billigsten Fahrzeuge nicht privat versteuert werden, ohne dass dafür ein Fahrtenbuch notwendig wäre. Das geht aber eben nur, wenn diese Autos einer „betrieblichen Nutzung zugewiesen“ werden und die teuersten nach der Ein-Prozent-Regel versteuert werden.  (BMF, 15.11.12, Tz 12, BStBl. I 12, 1099).


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