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06.10.2014

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Wenn der Sohn vom Chef das Dienstauto nicht nutzen darf

Der entschiedene Fall lag so: Der Sohn war im Betrieb des Vaters angestellt und hatte einen Audi A6 als Dienstwagen. Der strenge Vater und Senior­chef hatte ihm verboten, das Auto zu privaten Fahren zu nutzen. Das Finanzamt wollte trotzdem Steuern nach der „Ein-Prozent-Regel“ kassieren, denn „die herausgehobene Stellung als künftiger Geschäftsführer des Unternehmen habe es dem Sohn ermöglicht, den Dienstwagen privat zu nutzen“.

Das sah der Bundesfinanzhof nicht so: Alleine deshalb, weil der Angestellte der Sohn des Chefs sei, könne man nicht unterstellen, dass er das Privat-Fahr-Verbot missachtet habe. Ergebnis: Keine Dienstwagensteuer für den Sohn nach der Ein-Prozent-Regel, obwohl der gar kein Fahrtenbuch geführt hatte. (BFH, 14.11.13, VI R 25/13, BFH/NV 14, 678)


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