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11.12.2014

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Ein Betriebsprüfer muss Sie laufend informieren

Manche Betriebsprüfer sind keine kommunikativen Typen, sondern prüfen im Kämmerchen still vor sich hin und überraschen dann zum Schluss mit einer Fülle von Feststellungen.

Tipp: Falls Ihr nächster Prüfer nicht von sich aus erzählt, was er bis jetzt so alles gefunden hat, dann weisen Sie ihn doch einmal auf das BMF-Schreiben vom 24. Oktober 2013 hin („Hinweise auf die wesentlichen Rechte und Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen bei der Außenprüfung“), wo es auf Seite drei heißt: „Über alle Feststellungen von Bedeutung wird Sie der Prüfer während der Außenprüfung unterrichten. (§ 199 Abs. 2 Abgaben­ordnung)“. Dort heißt es: „Während“ und nicht „nach“ und auch nicht „kurz vor Schluss“. (BStBk. I 13, 1264)

Ihr Vorteil: Auf diese laufende Information sollten Sie auch beharren, denn Sie haben dann noch viel mehr Einflussmöglichkeiten, Unterlagen zu beschaffen oder Vorwürfe zu entkräften. Der Prüfer darf das nur dann ablehnen, wenn „Zweck und Ablauf der Prüfung durch die Unterrichtung beeinträchtigt werden“.


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