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20.04.2015

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Tipps und Tricks zum Cabrio als Zweitwagen im Betrieb

Die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen lassen den einen oder anderen Unternehmer mit einem Cabrio als Zweitwagen liebäugeln. Ist es eigentlich möglich, ein nur gelegentlich geschäftlich benutztes Cabrio als Betriebsvermögen zu deklarieren?

Ja, aber das Auto muss zumindest zu über zehn Prozent betrieblich genutzt sein, um es als Betriebsvermögen deklarieren zu können. Dafür ist kein Fahrtenbuch notwendig, wohl aber, dass man dies glaubhaft macht. Die Abrechnung per Ein-Prozent-Regel funktioniert nur, wenn das Cabrio „überwiegend betrieblich“ genutzt wird. Das müssen Sie zumindest für einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten mit einer Aufstellung von Fahrten nachweisen.

Können Sie die Versteuerung eines geldwerten Vorteils vermeiden?  Früher gab es einmal eine Verwaltungsanweisung, wonach man nur das teurere Geschäftsauto versteuern musste. Das gehört leider der Vergangenheit an. Somit muss für beide Autos ein geldwerter Vorteil versteuert werden.

So vermeiden Sie die Versteuerung im Winter: Um die Versteuerung zu vermeiden, ist entweder ein Saisonkennzeichen oder eine Abmeldung im Winter erforderlich. Das Auto nur stehen zu lassen, nützt Ihnen nichts, denn Sie könnten es ja dann auch im Winter nutzen.

Abschreibungsdauer:
Es bleibt auch bei überwiegender Nutzung nur im Sommer bei der amtlichen Abschreibungsdauer von sechs Jahren für Neu­wagen.

Oldtimer-Cabrio: Wenn Sie einen historischen Wagen fahren, wird nicht der Anschaffungspreis, sondern der damalige Listenpreis der Versteuerung zugrunde gelegt. Das kann sehr günstig sein, z. B. bei Mercedes Cabrios aus den 60er-Jahren, die damals 30.000 DM kosteten und heute 100.000 Euro wert sind. Ein historisches H-Kennzeichen steht im Übrigen einer Nutzung als Betriebsauto nicht entgegen.


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