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20.06.2015

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Kennen Sie den Mindestumsatz Ihres Unternehmens?

Was ist der „Mindestumsatz“? Das ist der Umsatz, den Sie erzielen müssen, um keinen Verlust zu machen. Beispiel: Der Mindestumsatz beträgt eine Million, Ihr tatsächlicher Umsatz beträgt 1,1 Millionen Euro. Würde Ihr Umsatz also um 100.000 Euro sinken, wären Sie bereits in der Verlustzone.

Wie berechnet man den Mindestumsatz? Sie dividieren Ihren Fixkostenblock durch den Rohertragsprozentsatz. Rechenbeispiel: Die X-GmbH hat Fixkosten (Personal, Abschreibungen, Zinsen, Mieten usw.) in Höhe von 800.000 Euro. Die Rohmarge der X-GmbH beträgt 40 Prozent. Man rechnet nun so: 800.000 Euro geteilt durch 40 Prozent = zwei Millionen Euro. Ergebnis: Die X-GmbH muss mindestens zwei Millionen Euro Umsatz machen, um keinen Verlust zu erzielen.

Natürlich wird hier ein wenig vereinfacht: Es wird unterstellt, dass die Fixkosten tatsächlich fix sind und bei sinkenden Umsätzen nicht angepasst werden können. Diese Annahme ist in der Praxis allerdings durchaus realistisch, denn wer kann schon bei fallenden Umsätzen sofort seine Personalkosten, Mieten usw. reduzieren?

Unser Rat: Rechnen Sie doch einmal Ihren Mindestumsatz aus (Fixkostenblock geteilt durch Rohmargensatz). Dann wissen Sie, wie weit Sie von der Verlustzone entfernt sind.

Oder: Falls Sie bereits Verluste machen, wissen Sie so, wie weit Sie Ihren Umsatz (aber bitte ohne Preiszugeständnisse!) ankurbeln müssen, um wieder Gewinne zu machen.


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