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07.08.2015

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Belegnachweise

E-Mail von Karl D. aus Augsburg an die Redaktions-Hotline: „Wir handeln mit Telefonanlagen. Dabei arbeiten wir eng mit einem österreichischen Vertriebspartner in Innsbruck zusammen. Um technische Fragen zu klären, fahre ich oft selbst nach Innsbruck und nehme dann der Einfachheit halber gleich diverse von den Österreichern bei uns bestellte Waren (Telefonanlagen) im Kofferraum meines Kombis nach Österreich mit. Nun hat bei uns eine Betriebsprüfung stattgefunden. Die Betriebsprüferin will bei den von mir selbst transportierten Waren die Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen streichen, weil ich keine Belegnachweise nach § 17a UStDV habe. Was ist das überhaupt, und was mache ich nun?"

IZW antwortet: Das ist eine leicht lösbare Aufgabe. Der Geschäftsführer der Innsbrucker Firma soll eine Liste mit den erhaltenen Waren mit Rechnungs-Datum, Rechnungs-Nummer und Betrag anfertigen und Ihnen darin bestätigen, dass die Waren bei ihm in Österreich angekommen sind und in Österreich ordnungsgemäß als innergemeinschaftliche Erwerbe erklärt wurden. Die Bestätigung kann auch als Sammelbestätigung (z. B. alle Lieferungen eines Jahres in einer Liste) und auch mit heutigem Datum erfolgen. Dann hat die Prüferin den Belegnachweis nach § 17a UStDV. Für die Zukunft lassen Sie sich das am besten gleich immer beim Anliefern der Ware bestätigen.


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