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14.10.2015

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Wie Sie zu hohe Co-KG-Gewinne verschwinden lassen

Falls Ihre GmbH & Co KG mittelgroß ist, müssen Sie auch die Gewinn- und Verlustrechnung im Unternehmensregister veröffentlichen. Falls Sie sehr hohe Gewinne machen, kann das Begehrlichkeiten von Lieferanten (wollen Preiserhöhungen) oder Kunden (wollen Preissenkungen) wecken.

Mit der GmbH & Co KG sind Sie in einer komfortablen Position: Anders als bei einer „normalen“ GmbH sind dem Finanzamt die Geschäftsführungsvergütungen hier völlig egal. Auch eine Million Geschäftsführungsgehalt ist steuerlich in Ordnung. Der Grund liegt darin, dass bei einer GmbH & Co KG die Geschäftsführungsvergütungen ohnehin nicht als Betriebsausgaben abziehbar sind - sofern sie an einen Kommanditisten bezahlt werden.

Wirkung nach außen: In der veröffentlichten Bilanz haben Sie durch sehr hohe Geschäftsführungsvergütungen sehr hohe Personalkosten und zeigen statt sehr hoher Gewinne nur noch normale Gewinne.

Weiterer Vorteil gegenüber der normalen GmbH: Sie können die Gehälter auch problemlos im Zickzackkurs herauf und auch wieder herunter setzen, falls es einmal nicht so gut läuft.

Bedenken Sie aber diese Nebenwirkung: Falls von dieser Geschäftsfüh­rungsvergütung nur bestimmte Kommanditisten profitieren, andere jedoch nicht, werden solche Gehaltserhöhungen natürlich für Unmut sorgen - bis hin zur Verweigerung der Zustimmung in der Gesellschafterversammlung.

Falls Sie Ihre KG aber alleine betreiben oder alle Kommanditisten auch Geschäftsführer sind, stellt sich das Problem nicht.


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