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12.10.2015

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Vespa für die Tochter

E-Mail von Roland S. aus Überlingen an die Redaktions-Hotline: „Meine Tochter arbeitet im Unternehmen mit und verdient ca. 300 Euro auf Minijob-Basis. Kann die GmbH eine Vespa anschaffen und ihr zur Verfügung stellen? Wie wird das steuerlich gehandhabt? Da meine Tochter ein wenig mit ihrer Figur kämpft, überlegt sie, statt der Vespa vielleicht eher ein Mountainbike oder ein E-Bike zu nehmen. Geht das auch?"

IZW antwortet: Generell können auch Minijobber Fahrzeuge als Arbeitslohn bekommen, und diese sind genauso zu versteuern wie bei „normalen“ Mitarbeitern. Man muss darauf achten, dass der Barlohn plus „Sachbezug Dienstfahrzeug“ zusammen die 450-Euro-Grenze nicht sprengt. Bei Angehörigen ist wichtig, dass der Arbeitsvertrag so ausgestaltet ist wie mit einem Fremden, und der Angehörige genauso arbeitet, wie es im Vertrag steht. Dann kann das Finanzamt auch nichts gegen die Vespa oder das Fahrrad sagen.

Zur Versteuerung: Diese funktioniert beim Motorroller genauso wie beim Kfz: Also ein Prozent vom Bruttolistenneupreis (bei Fahrrädern die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) plus 0,03 Prozent je Kilometer für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte. Besonderheit bei Fahrrädern ohne Kennzeichen (egal, ob elektrisch oder nicht): Hier lässt das Finanzamt die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit unter den Tisch fallen.


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