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04.02.2016

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Umwandlung einer UG in eine GmbH kann teuer werden

Der eine oder andere denkt vielleicht über eine Zweit-Firma nach und entscheidet sich wegen der geringen Kapitalerfordernisse statt für eine GmbH für eine sogenannte „UG haftungsbeschränkt“.

Da ist die Gründung schon mit einem Euro Stammkapital möglich. Eine UG muss jedes Jahr ein Viertel ihres Gewinns in eine Gewinnrücklage einstellen (§ 5a Absatz 3 GmbHG). Sobald Stammkapital plus Gewinnrücklage den Betrag von 25.000 Euro erreichen, kann man die UG umfirmieren in eine GmbH.

Unerwartete Kostenfalle: Viele Notare verlangen bei der Umfirmierung einen testierten Jahresabschluss - das heißt von einem Wirtschaftsprüfer geprüft. Honorar dafür: 2.000 bis 4.000 Euro. Es ist also nicht möglich, eine UG „einfach so per Federstrich“ in eine GmbH umzuwandeln.

Unser Rat daher: Eine UG sollte man nur gründen, falls man keinesfalls eine spätere Umwandlung in eine GmbH anstrebt.
 
Fazit: Wer irgendwann eine echte GmbH haben will, sollte lieber gleich eine solche gründen. Der Umweg über die UG lohnt sich nicht.


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