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22.06.2016

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Aus der Redaktions-Hotline: Worauf muss ich bei der Gelangensbestätigung achten?

E-Mail von Hanne P. aus Aachen an die Redaktions-Hotline: „Ich handle mit Baumaschinen. Bisweilen kommen französische oder belgische Bauunternehmer zu mir mit USt.-ID-Nummer und holen die Geräte selbst ab. Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei der „Gelangensbestätigung“ alles richtig mache. Worauf muss ich achten? Muss ich das amtliche Formular verwenden?“

IZW antwortet:
Nein, Sie müssen nicht die Formulierungen laut dem BMF-Schreiben vom 16. September 2013 verwenden. Jeder Unternehmer kann seine eigenen Muster oder Routinen entwickeln.

Übrigens: Falls unzweifelhaft ist, dass Ihre Maschinen in das andere EU-Land gelangt sind, ist eine Gelangensbestätigung überflüssig. Ist das Gelangen der Ware ins andere EU-Land allerdings zweifelhaft, eröffnet die Rechnungskopie in Verbindung mit der Bestätigung des Abnehmers, dass der Gegenstand der Lieferung in das übrige Gemeinschaftsgebiet gelangt ist, den Weg für den Vertrauensschutz. Ansonsten droht der Verlust der Umsatzsteuerbefreiung.

Was Unfug ist und was Sie nicht tun sollten: Wenn Sie sich vom Abholer gleich noch in Aachen die Gelangensbestätigung unterschreiben lassen, ist das logischer Unfug. Denn wie kann der Abnehmer noch hier bestätigen, dass die Ware bereits in ein anderes EU-Land gelangt ist? Eine „hellseherische“ Bestätigung im Vorhinein über das, was erst noch geschehen muss, ist wertlos. Ebenso Absichtserklärungen, wie z. B.: „Ich werde die Ware exportieren …, Datum, Unterschrift.“. Das ist kein Beweis, dass tatsächlich exportiert wurde. Eine Absichtserklärung des Abnehmers reicht heute nicht (mehr).



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