/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 31.10.21 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

15.07.2004

Als PDF herunter laden

Brauchen Sie als Geschäftsführer einen Dienstvertrag?

Musterformulierungen für den geschäftsführenden Gesellschafter einer Mehr-Mann-GmbH & Co. KG

Anders als bei einer GmbH ist bei einer GmbH & Co. KG für den geschäftsführenden Gesellschafter aus steuerlicher Sicht kein Dienstvertrag notwendig. Falls es in Ihrer KG mehrere Gesellschafter gibt, sollten Sie jedoch bestimmte Punkte in einem Gesellschafter-Beschluss regeln, um Meinungs¬verschiedenheiten vorzubeugen.

Typische Streitfälle: Fortzahlung der Geschäftsführungs-Vergütung bei Urlaub und Krankheit. Außerdem regelungsbedürftig: Mutterschutz und Hinterbliebenenversorgung.

Müssen Sie diese Punkte zwingend regeln? Nein. Wenn Sie sich sicher sind, dass es in Ihrer KG niemals Diskussionen über diese Punkte geben wird, brauchen Sie auch keinen Gesellschafter-Beschluss.

Umgekehrt können Sie natürlich auch weitere Details regeln, die Ihnen wichtig erscheinen, die aber in unserem Muster-Protokoll nicht enthalten sind (z. B. Benutzungsregelung für Geschäftswagen usw.).

 

Protokoll der Gesellschafter-Versammlung der ………………………. GmbH & Co. KG


Unter Verzicht auf Form- und Fristerfordernisse trat am ……….. in ……….. die Gesellschafter-Versammlung  der ………. GmbH & Co. KG zusammen.

Teilnehmer:

Komplementärin:

…………………………….……… GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer ……………


Kommanditisten:

a) …………………
b)………………….
c) …………………


Die Gesellschafter-Versammlung  beschloss einstimmig folgende Regelungen:

1.   Bezüge des Geschäftsführers

(1) Als Vergütung für seine Tätigkeit erhält der Geschäftsführer eine feste Tätigkeitsvergütung in Höhe von ………. Euro pro Monat ohne Mehrwertsteuer.


2.  Fortzahlung der Bezüge bei Krankheit und Tod

(1) Wird der Geschäftsführer an der Ausübung seiner Tätigkeit durch Krankheit oder andere durch ihn nicht verschuldete Gründe verhindert, so erhält er für die Dauer von ……….. Monaten einen Zuschuss zu den Barleistungen seiner gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung, der zusammen mit diesem Krankengeld die Höhe seiner Bezüge gemäß Ziffer 1 erreicht.

(2) Im Falle seines Todes erhalten seine Hinterbliebenen (Witwe und unterhaltsberechtigte Kinder) die Bezüge gemäß Ziffer 1 noch für die Dauer von drei Monaten, beginnend mit dem Ablauf des Sterbemonats, weiter.


3.  Nebenleistungen

(1) Für die Erstattung der Kosten anlässlich von Geschäftsreisen gelten die Richtlinien der Gesellschaft, die insoweit Bestandteil dieses Vertrages sind. Übersteigen die aufgewendeten Spesen die nach den steuerlichen Vorschriften zulässigen Pauschbeträge, so sind sie im Einzelnen zu belegen.


4. Urlaub

(1) Der Geschäftsführer hat Anspruch auf einen bezahlten Jahresurlaub von 30 Tagen. Der Urlaub ist so festzulegen, dass die Belange der Gesellschaft nicht beeinträchtigt werden. Eine vorherige Genehmigung der Gesellschafter-Versammlung ist (nicht) erforderlich.

(2) Kann der Geschäftsführer seinen Jahresurlaub ganz oder teilweise nicht nehmen, weil Interessen der Gesellschaft entgegenstehen, so ist der Urlaubsanspruch (nicht) abzugelten.
(Das Urlaubsabfindungsentgelt bemisst sich nach der Höhe der Grundbezüge gemäß Ziffer 1).

 

.................., den .......................... 
Komplementärin:

…………………………….………
(………………..GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer ……………)


Kommanditisten:


a) …………………
b)………………….
c) …………………

 


zurück