/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 31.08.18 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

02.01.2018

Als PDF herunter laden

Aus Bruttolohn steuerfreie Zahlungen machen?

Es gibt zahlreiche Methoden, wie Sie Mitarbeitern geldwerte Vorteile steuer­frei zukommen lassen können. Typische Beispiele sind Zuschüsse zum Kindergarten, Fahrtkostenzuschüsse, ein betriebliches Handy, Benzingutscheine und vieles andere mehr. Manche Beratungs-Firmen empfehlen hier – auf Provisionsbasis - Arbeitsvertragsumwandlungen, durch die normaler Bruttolohn umgewandelt wird in solche steuerfreien Zusatzleistungen.

Spielt da das Finanzamt mit? In aller Regel lehnen Lohnsteuerprüfer solche Umwandlungen in Bausch und Bogen ab und erkennen sie nicht an. Geht man dann vor Gericht, kann das Ergebnis unterschiedlich sein. In einem 2016er-Urteil hatten die Richter die gesamten Umwandlungen nicht anerkannt. (FG Rheinland-Pfalz, 23.11.16, 2 K 1180/16, NWB 17, 2083)

Deutlich freundlicher ist dieses 2017er-Urteil: Hier erkannten die Richter fast alle Umwandlungen an. Nur beim Handy machten sie Schwierigkeiten, weil es kein Diensthandy war, sondern der Arbeitgeber einfach das private Handy bezahlte. Der Rest ging durch (FG Münster, 28.06.17, 6 K 2446/15 L). Nun muss der Bundesfinanzhof in München entscheiden, was anerkannt wird und was nicht. (Az. beim BFH: VI R 21/17)

Unser Rat für Vorsichtige: Setzen Sie steuerbegünstigte Zusatzleistungen vor allem im Rahmen von Gehaltserhöhungen ein. Als Gehalts­erhöhung klappt das garantiert. Da wird es niemals Diskussionen mit dem Finanzamt geben. In unserem Februar-EXTRA, das Sie mit der übernächsten Ausgabe des IZW-Beratungsbriefs bekommen, sagen wir Ihnen, welche steuerfreien Zahlungen Sie in 2018 dafür nutzen können.


zurück