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04.06.2018

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Aus der Redaktions-Hotline: Überlassung Zimmer in Wohnung an Mitarbeiter

E-Mail von Achim R. aus München an die Redaktions-Hotline: „In München ist Wohnraum knapp. Wir haben nun die Möglichkeit, eine Zwei-Zimmer-Wohnung für 1.300 Euro warm anzumieten. Die Wohnung sollen sich zwei Mitarbeiter teilen und jeder soll 500 Euro Miete zahlen. Mit 300 Euro würde die Firma also diese Wohnung subventionieren. Müssen die zwei das dann noch irgendwie als geldwerten Vorteil versteuern?“

IZW antwortet: Bei Überlassung von Wohnungen muss man differenzieren zwischen „Wohnung“ und „Unterkunft“. Eine Wohnung ist eine komplette Wohnung mit Küche, Bad, WC zur Alleinbenutzung. Hier müssen Sie die normale Miete verlangen, also in diesem Fall 1.300 Euro. Würden Sie – bei Überlassung an einen alleine - weniger verlangen, müsste der Mitarbeiter die Differenz versteuern. Bei einer „Unterkunft“ sieht es anders aus. Eine Unterkunft ist wie ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Man hat nur ein Zimmer für sich privat und muss sich Bad, WC und Küche mit anderen Mitbewohnern teilen. Hier gilt 2018 ein amtlicher Sachbezugswert von 226 Euro. Wenn Sie 500 Euro Miete verlangen, sind Sie also auf der sicheren Seite, theoretisch würden sogar 226 Euro ausreichen.

Beispiel: Sie verlangen 100 Euro für das Zimmer in dieser „WG“: Dann muss der Mitarbeiter 126 Euro versteuern. Sie verlangen 500 Euro: Der Mitarbeiter muss nichts versteuern.


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