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24.03.2020

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Wie Sie in Corona-Zeiten sogar Bewirtungen zuhause absetzen

Alle Restaurants haben seit Mitte März wegen Corona geschlossen, aber viele bieten einen Abholservice. Wenn Sie nun das Essen dort abholen und Kunden bei sich zuhause bewirten, können Sie das absetzen?

Eigentlich geht das nicht: Die Finanzverwaltung stuft eine Bewirtung in der eigenen Wohnung grundsätzlich als privat ein (R 4.10 Abs. 6 Satz 8 EStR).

Aber Im Ausnahmefall eben doch: In Ausnahmefällen wird es möglich sein, die Bewirtungskosten im Privathaushalt als Betriebsausgaben abziehen zu können. Das ist z. B. der Fall wenn Verhandlungen aus geschäftlichen Interessen geheim gehalten werden sollen, der Gesundheitszustand eines Beteiligten oder die Dauer der Verhandlungen eine Bewirtung zu Hause erforderlich macht. Außerdem muss der Unternehmer gegenüber dem Finanzamt die besondere Situation nachweisen oder zumindest glaubhaft machen. Im Moment mit den Virus-Bekämpfungsmaßnahmen haben wir definitiv eine solche Ausnahmesituation. Sie würden ja gerne ins Restaurant gehen, aber es gibt ja keines mehr (welches geöffnet hat).

Fazit: Es ist nicht sicher, wie sich das Finanzamt verhalten wird. Aber in dieser Ausnahmesituation haben Sie gute Argumente! Probieren Sie es also! Da spricht nichts dagegen. Legen Sie in der Gewinn-und Verlustrechnung am besten ein extra Konto an „Bewirtung im Privathaus“. Dann kann keiner sagen, Sie hätten das verheimlichen wollen.


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