/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 30.11.20 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

14.10.2004

Als PDF herunter laden

Schon wieder neue Anweisungen zur Rechnungsausstellung

Die Vorschriften über die “ordnungsgemäße Rechnung” sind zu Beginn diesen Jahres verschärft worden (Rechtsgrundlage: BMF, 03.08.04, IV B 7 - S 7280a - 145/04). Zahlreiche Detailfragen waren aber unklar geblieben. Dazu hat sich das Bundesfinanzministerium nun geäußert. (http://www.bundesfinanzministerium.de/Anlage25847/BMF-Schr_x.pdf)

Angabe des Zeitpunkts der Leistung: Die Angabe des Zeitpunkts der Lieferung oder der sonstigen Leistung ist bei Firmenkunden stets erforderlich. Sogar auch dann, wenn der Tag der Leistung mit dem Rechnungsdatum übereinstimmt. Der Zeitpunkt der Leistung kann sich aber aus anderen Dokumenten (z. B. Lieferschein) ergeben, die Sie jedoch in dem Dokument, in dem Netto- und Mehrwertsteuerbetrag enthalten sind, angeben müssen.  (Rechtsgrundlage: § 31 Abs. 1 UStDV)

Vereinfachung: Geben Sie den Kalendermonat an, in dem die Leistung ausgeführt wurde. Das genügt immer. (Rechtsgrundlage: § 31 Abs. 4 UStDV)

Formulierungstipp für Ihre Rechnungen: “Leistungszeitpunkt: Siehe Lieferschein Nr. …” Oder: “Leistungsmonat = Monat der Rechnungsausstellung”. Dann müssen Sie Ihre Rechnungen natürlich auch bis spätestens Ultimo ausstellen.

Vereinfachung: Bei Privatkunden sind Angaben über den Zeitpunkt der Leistung überflüssig.

Im Voraus vereinbarte Rabatte: Hier genügen Hinweise wie: “Es ergeben sich Entgeltminderungen aufgrund von Rabatt oder Bonusvereinbarungen.” Oder: “Entgeltminderungen ergeben sich aus unseren aktuellen Rahmen- und Konditionsvereinbarungen.” Oder: “Es bestehen Rabatt oder Bonusvereinbarungen.”

Wichtig: Diese Vereinbarungen müssen in Schriftform vorhanden sein und einem Prüfer auf Nachfrage vorgelegt werden können.

Skonto: Der Hinweis “2 % Skonto bei Zahlung bis ...” oder so ähnlich genügt. Den genauen Skontobetrag müssen Sie nicht angeben.

Fazit: Beachten Sie diese neuen bürokratische Vorschriften. Sie vermeiden dadurch Diskussionen mit Ihren Kunden oder mit dem nächsten Betriebsprüfer.


zurück