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28.10.2004

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Das Jahresende naht: Vermeiden Sie teure “Dauerschuldzinsen”

Wenn Ihr GmbH-Konto das ganze Jahr lang überzogen ist, gilt das Minus als “Dauerschuld” und kostet zusätzliche Gewerbesteuer. Im Fachjargon wird dies “Hinzurechnung von Dauerschuldzinsen” genannt.  (Rechtsgrundlage: § 8 Nr. 1 GewStG)

So können Sie diesen Steuerzuschlag vermeiden: Diese teure Hinzurechnung entfällt, wenn das Konto mindestens acht Tage im Jahr in den schwarzen Zahlen ist. (Rechtsgrundlage: A 45 GewStR) 

Deshalb: Wenn Ihre GmbH ein Konto hat, das bisher das ganze Jahr lang im Minus war, sollten Sie prüfen, ob Sie dieses nicht vor Jahresende zumindest für insgesamt acht Tage ausgleichen können.

Beispiel: Sie haben zwei Konten, eines bei der Volksbank und eines bei der Sparkasse. Beide sind weit im Minus. Das Volksbank-Konto war immerhin im März schon einmal zwei Wochen im Plus. Sie wollen jetzt Ihr Sparkassen-Konto ins Plus bringen. Sie geben deshalb im November auf allen Ausgangsrechnungen das Sparkassen-Konto als Bankverbindung an. Dadurch kommt dieses Konto ins Plus. Nach acht Tagen Haben-Saldo leiten Sie das Geld wieder auf die Volksbank um.

Was allerdings nicht funktioniert: Wenn Sie ein Guthaben auf einem Konto nur durch die Überziehung eines anderen Kontos erreichen können, spielt das Finanzamt nicht mit. So klappt es hingegen: Wenn Sie noch ein anderes GmbH-Girokonto mit einem Habensaldo haben, dann buchen Sie einfach um.

Fazit: Vermeiden Sie die Gewerbesteuer auf Dauerschuldzinsen, indem Sie alle Ihre Geschäftskonten zumindest acht Tage im Jahr auf Guthabenbasis führen.


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