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28.10.2004

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So sparen Sie beim Hauskauf Grunderwerbsteuer

Wenn Sie ein Haus kaufen, müssen Sie auf den Gesamtpreis 3,5 Prozent Grunderwerbsteuer zahlen.

Bewegliche Wirtschaftsgüter sollten Sie herausrechnen: Alles, was sich ohne Beschädigung ausbauen und woanders wieder einbauen ließe, zählt als “Zubehör” nicht zur Immobilie dazu und unterliegt nicht der Grunderwerbsteuer. (Rechtsgrundlage: § 97 BGB)

Beispiele - grunderwerbsteuerfrei: Einbauküchen, Sauna, Schränke, Lampen, Gartengeräte, Teppiche, Gardinen. Auch eine Markise ist nicht grunderwerbsteuerpflichtig, wurde kürzlich entschieden. (Fundstelle: FG Köln, 20.08.03, EFG 03, 1645)

Bei Einbaumöbeln gilt: Wurden sie speziell auf das Gebäude abgestimmt (z. B. Schreiner-Einbauten), gehören sie zum Haus und unterliegen der Steuer. Sind es hingegen Serienprodukte, die auch wo anders wieder eingebaut werden könnten, dann sind sie steuerfrei.

Denken Sie auch an das Heizöl im Tank: Weisen Sie den Wert des Öls in der Kaufvertragsurkunde aus und sparen Sie auch hier ein paar Euro.

Rechenbeispiel: Herr X kauft ein Haus für insgesamt 300 000 Euro. Grunderwerbsteuer normalerweise 10 500 Euro. Im Kaufpreis sind enthalten: Sauna 10 000 Euro, Küche 10 000 Euro, Markise 1000 Euro, diverse Möbel 5000 Euro, Heizöl 1500 Euro. Der getrennte Ausweis im Kaufvertrag spart fast 1000 Euro Grunderwerbsteuer.

Tipp für Wohnungskäufer: Beim Kauf einer Eigentumswohnung erwerben Sie einen Teil der Instandhaltungsrücklage mit. Auch hierauf entfällt keine Steuer. Extra im Kaufvertrag ausweisen!


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