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17.01.2005

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Darf die Komplementär-GmbH die Stammeinlage verleihen?

In der Ausgabe vom 08.11.04 hatten wir Ihrer Komplementär-GmbH empfohlen, die Stammeinlage an die KG zu verleihen. Denn Ihre Komplementär-GmbH muss diese 25 000 Euro nicht herumliegen lassen. Sie kann das Geld sinnvoll investieren oder auch verzinslich ausleihen - zum Beispiel an die KG.

Hierzu erhielten wir kritische Reaktionen aus dem Leserkreis: Dies könne eine unzulässige Einlagenrückgewähr an die GmbH-Gesellschafter darstellen und sei gesetzlich verboten. (Rechtsgrundlage: § 30 GmbHG)

Wir bleiben aber bei unserer Empfehlung: Die KG ist kein Gesellschafter der GmbH. Daher ist eine verzinsliche und fremdübliche Darlehensgewährung der Komplementär-GmbH an die KG keine verbotene Einlagenrückgewähr im Sinne von § 30 GmbHG.

Was nicht passieren darf: Die GmbH verleiht die Stammeinlage an die KG und diese leitet das Geld postwendend an die Gesellschafter der Komplementär-GmbH weiter. Unzulässig ist die Darlehensgewährung auch im Sonderfall der so genannten “Einheits-GmbH-&-Co.-KG”, bei der die KG Gesellschafter der GmbH ist.

Fazit: Nirgendwo steht geschrieben, dass Ihre Komplementär-GmbH mit der Stammeinlage nicht arbeiten darf. Ein Darlehen an die KG ist daher wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich in Ordnung - sofern Sie die zwei obigen Ausnahmen beachten.


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