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17.01.2005

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Ihr Kassenbestand muss “kassensturzfähig” sein

In vielen Unternehmen wird der effektive Kassenbestand nie nachgezählt. Das erscheint oft zu mühsam, da sich das Bargeld auf diverse Nebenkassen, den Tresor und womöglich noch den Geldbeutel des Geschäftsführers verteilt.

Das Finanzamt kann daraus unangenehme Schlüsse ziehen: Denn auf Verlangen eines Betriebsprüfers muss ein Kassensturz möglich sein.

Konkret: Wenn Ihr Kassenbestand laut Buchhaltung oder Kassenblatt 7.254,65 Euro betragen soll, müssen Sie dem Betriebsprüfer auf Verlangen genau 7.254,65 Euro in bar vor seinen Augen auf den Tisch hinblättern können.

Das wurde durch ein Urteil so bestätigt: Es muss jederzeit möglich sein, den Sollbestand nach dem Kassenbuch mit dem Ist-Bestand der Geschäftskasse auf Richtigkeit zu überprüfen. Wird dagegen der Endbestand für jedes Blatt des Kassenbuches nur rechnerisch ohne Zählung des Kasseninhalts ermittelt, ist die Kassenbuchführung nicht ordnungsgemäß. (Fundstelle: FG Saarland, 24.09.03, EFG 03, 1750) 

Mögliche Folge: Der Betriebsprüfer kann behaupten, dass Sie Bareinnahmen unter den Tisch fallen ließen und Gewinn-Hinzuschätzungen vornehmen.


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