/images/gmbhp-home-image1.jpg

IZW Tipp-Datenbank -

Ohne langes Lesen verständlich für Sie zusammengefasst.

Jetzt bis 31.01.21 kostenlos testen, denn als Abonnent haben Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Tipps! Zur Leseprobe

Tipps suchen...
Zum PDF Archiv

03.02.2005

Als PDF herunter laden

Wann Sie Job-Tickets wieder steuerfrei ersetzen können

Ihren Mitarbeitern können Sie jeden Monat steuerfrei Waren oder Dienstleistungen im Wert von 44 Euro zukommen lassen. Darunter fallen auch Monatskarten: Das wurde jetzt in den neuen Lohnsteuerrichtlinien so klar gestellt. (Rechtsgrundlage: A 31 Abs. 3 Satz 3 LSt`R 2005) 

Einschränkung 1: Jahreskarten mit einem Wert von über 44 Euro sind ausgeschlossen. Sie können Ihrem Mitarbeiter also z. B. keine Jahreskarte im Wert von 400 Euro geben, mit der Begründung, das seien doch - umgerechnet auf den Monat - weniger als 44 Euro. Die Karte muss monatlich übergeben werden und darf einen Wert von maximal 44 Euro im Monat haben.

Einschränkung 2: Die Bahn- oder Bustickets werden mit anderen Sachbezügen zusammengerechnet. Sind diese insgesamt mehr als 44 Euro wert, wird alles in voller Höhe steuerpflichtig.

Beispiel - so geht’s nicht: Die Firma X gibt einem Mitarbeiter jeden Monat einen Gutschein über 30 Liter Benzin und eine Monatskarte im Wert von 30 Euro. Folge: Alles ist steuerpflichtig.

Beispiel - so geht’s: Die Firma Y gibt einem Mitarbeiter jeden Monat eine Monatskarte im Wert von 30 Euro. Außerdem hat der Mitarbeiter ein Firmenhandy, mit dem er für maximal 30 Euro im Monat telefonieren darf. Folge: Beides bleibt steuerfrei. Denn das Firmenhandy ist sowieso steuerfrei und die Monatskarte kostet nicht mehr als 44 Euro. (Rechtsgrundlage: § 3 Nr. 45 EStG)

Fazit: Die 2004 abgeschaffte Steuerfreiheit für Job-Tickets können Sie auf die oben beschriebene Weise faktisch wiederherstellen. Voraussetzung: Der Mitarbeiter bekommt sonst keine Sachbezüge und die Monatskarte ist maximal 44 Euro wert.


zurück