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16.02.2005

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Wann Kilometergeld günstiger als ein Firmenwagen ist

Überlegen Sie, fleißige Außendienstmitarbeiter mit einem Firmenwagen zu motivieren? Das kann für den betreffenden Mitarbeiter verlockend sein, wenn er das Auto auch privat nutzen darf.

Doch nach der ersten Gehaltsabrechnung kommt oft der Katzenjammer: Denn der geldwerte Vorteil schlägt ganz schön zu Buche. Zu versteuern sind: Für allgemeine Privatfahrten ein Prozent vom Listenpreis. Zusätzlich müssen Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb versteuert werden, wenn der Mitarbeiter mindestens einen Arbeitstag pro Woche bei Ihnen in der Firma tätig ist. Und das kann ganz schön ins Geld gehen, wenn der Mitarbeiter weiter weg wohnt. (Rechtsgrundlage: A 37 (2) LStR)

Oft ist Kilometergeld lohnender: Ihr Mitarbeiter wickelt die Dienstfahrten mit dem Privatwagen ab und reicht Reisekostenabrechnungen ein. Für jeden Kilometer, den er mit seinem Auto für die Firma unterwegs ist, können Sie 30 Cent steuerfrei auszahlen.

Beispiel: V ist Vertriebsingenieur in der Elektronik GmbH & Co. KG. Pro Jahr spult er etwa 30 000 km für die Firma ab. Das sind monatlich 750 Euro steuerfrei: Jeden Monat kann ihm die Elektronik GmbH & Co. KG im Schnitt 750 Euro steuerfrei auszahlen. Dafür kann V privat einen ganz ordentlichen Wagen leasen und auch noch einiges an Sprit bezahlen.

Vorteil für den Arbeitnehmer: Dienstwagensteuer fällt keine an. Und: Er kann sich Modell und Ausstattung frei aussuchen. Steuerbonus: Weist V höhere Kosten je Kilometer nach als er vom Arbeitgeber erhält, kann er die Differenz steuerlich geltend machen. Vorteil für die Elektronik GmbH & Co. KG: Der organisatorische und finanzielle Aufwand eines Firmenwagens (Leasing, Steuer, Versicherung) fallen weg.

Wenn dies ein Thema für Sie ist, dann bitten Sie Ihren Steuerberater, einmal überschlägig auszurechnen, was für Sie und Ihre Außendienstler besser ist.


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