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16.03.2005

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So sparen Sie mit einem Oldtimer Steuern

Die Ein-Prozent-Regel zur Versteuerung des Pkw-Privatanteils schlägt bei Luxuswagen unerbittlich zu. Während gebrauchte Luxusautos besonders ungünstig behandelt werden, sind echte Klassiker jedoch ein Steuersparmodell ...

Der Clou: Auch hier ist bei der Ein-Prozent-Regel zur Versteuerung des Pkw-Privatanteils der ursprüngliche Listenpreis maßgeblich. Und zwar auch dann, wenn der Kaufpreis heute ein Vielfaches beträgt. Beispiel: Unternehmer Becker legt sich einen restaurierten Mercedes-Roadster aus den 60er-Jahren zu. Kaufpreis heute: 30 000 Euro. Ursprünglicher Neupreis: 18 000 DM.

Geldwerter Vorteil je Monat: Nur 92 Euro (ein Prozent von 18 000 DM), eventuell zuzüglich 0,03 Prozent je Kilometer für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb.

Profitieren Sie extra: Bei echten Klassikern ist der Wertverlust gering. Kauft Ihre GmbH & Co. KG (oder Sie als Kommanditist) den Wagen, müssen Sie eines Tages bei der Entnahme einen hohen Buchgewinn versteuern. Denn Sie haben das Auto abgeschrieben, obwohl es kaum im Wert fiel.

So vermeiden Sie dies: Lassen Sie einen Nicht-Gesellschafter den Wagen kaufen. Dieser vermietet ihn zu einer fremdüblichen Leasingrate mit Mehrwertsteuer an die GmbH & Co. KG. Dadurch hat Ihre KG den Betriebsausgabenabzug. Doch das Auto bleibt bei Ihrer Ehefrau (Sohn/Tante usw.) Privatvermögen. Ein Buchgewinn muss nicht versteuert werden.

Fazit: Oldtimer-Fans sparen Steuern, weil die Ein-Prozent-Regel auf Basis des historischen Neupreises und nicht nach dem tatsächlichen Kaufpreis berechnet wird. Die spätere Versteuerung eines Buchgewinns vermeiden Sie, indem Ihre GmbH & Co. KG den Wagen von einem Nicht-Gesellschafter innerhalb der Familie anmietet.


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