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16.03.2005

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Wie Sie durch steuerfreie Gehaltsbestandteile viel Geld sparen

Lohn- und Lohnnebenkosten sind gerade für den personalintensiv produzierenden Mittelstand ein entscheidender Kostenfaktor. Was bleibt am Ende der Verhandlungen über Bonuszahlungen oder Gehaltserhöhungen? Oft nur hohe Kostenbelastungen für den Arbeitgeber. Denn von einer normalen Gehaltserhöhungen kommt nur ein Bruchteil als Nettogehalt beim Arbeitnehmer an.

Machen Sie es cleverer als andere: Schlagen Sie statt normaler Gehaltserhöhungen steuerfreie Zahlungen vor. Denn diese kommen ungemindert bei Ihrem Arbeitnehmer an. Vorteil für Sie: Sie haben nur ungefähr die Hälfte an Kosten, weil die Abzüge für die Mitarbeiter wegfallen.

Hier ein paar Ideen für Sie: Übernehmen Sie die Kindergartenkosten ` völlig steuerfrei. Oder: Bezahlen Sie die Monatskarte für Bus oder Bahn. Das ist ebenfalls belastungsfrei möglich bis zu maximal 44 Euro, sofern Sie sonst keine Sachbezüge gewähren.  (Rechtsgrundlage: § 3 Nr. 33 EStG, § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG)

Für Computer-Fans geeignet: Schenken Sie ein neues Notebook oder spendieren Sie einen DSL-Zugang für die Wohnung Ihres Arbeitnehmers. Hier fallen allerdings 25 Prozent Pauschalsteuer an. Wenn die DSL-Rechnung an Ihre Firma geht und das Gerät in Ihrem Betriebsvermögen verbleibt, bleibt die Zahlung völlig steuerfrei. (Rechtsgrundlage: § 40 Abs. 2 Nr. 5 EStG, § 3 Nr. 45 EStG)

Bei Pendlern beliebt: Ein Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 30 Cent je Kilometer und Arbeitstag. Sie müssen nur 15 Prozent Pauschalsteuer berappen. (Rechtsgrundlage: § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG)

Können Sie auch Bruttogehalt umwandeln? Nein. Die meisten Zahlungen akzeptiert Ihr Finanzamt nur, wenn sie „zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn“ gewährt werden. Gehaltsumwandlung funktioniert leider nur beim 44-Euro-Sachzuschuss.

Fazit: Weisen Sie Ihre Mitarbeiter darauf hin, dass von normalen Bruttogehaltserhöhungen oft weniger als die Hälfte bei ihnen ankommt. Sie profitieren daher, wenn sie sich auf ein steuerfreies „Goodie“ statt normalen Gehalts einlassen. Eine Win-Win-Situation: Ihr Angestellter kassiert steuerfrei und Sie sparen erhebliche Abgaben. Nur zwei schauen bei diesem Spiel in die Röhre: Der Fiskus und die Krankenkasse …


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