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03.05.2005

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Schulden Sie den Bodensatz Ihres Kontokorrentkredits um

Viele Unternehmen nutzen einen Teil ihres Kontokorrentkredits das ganze Jahr über aus. Das hat mehrere Nachteile: Das Unternehmen bezahlt zu hohe Zinsen, die Bank beurteilt diese Dauerausnutzung in der Regel negativ, und man macht sich zu wenig Gedanken über eine planmäßige Tilgung.

Beispiel: Die Huber GmbH & Co KG hat einen Kontokorrentrahmen von 100 000 Euro. Einige Wochen im Jahr ist dieser Rahmen bis zum letzten Cent oder sogar darüber hinaus ausgenutzt. Der niedrigste Stand während des ganzen Jahres beträgt etwa minus 50 000 Euro. Somit hat dieses Konto nur noch zum Teil Girofunktion.

Besser wäre es so: Die Huber GmbH & Co KG schuldet den ständig ausgenutzten Bodensatz in Höhe von 50 000 Euro um in ein Tilgungsdarlehen. Das verbleibende Girokonto kann dann besser „atmen“. Es wird manchmal im Guthaben sein und nur bis maximal 50 000 Euro ins Minus rutschen.

Vorteile für Ihr Unternehmen: Dieser Bodensatz kann nun planmäßig innerhalb einiger Jahre zurückgeführt werden. Das Kontokorrent bekommt nun wieder eine echte Girofunktion, weil es manchmal bis auf Null ansteigt. Am wichtigsten: Die Bank freut sich, dass ihr Kunde das Thema zweckentfremdeten Kontokorrentkredits aktiv angegangen ist. In der Regel sind die Banken gegenüber solchen Kunden entgegenkommender.

Fazit: Falls Ihr Kontokorrentkonto das ganze Jahr über im Minus ist, sollten Sie es in ein Tilgungsdarlehen umschulden. Sie sparen dadurch Zinsen. Und: Sie machen Punkte bei Ihrer Bank, weil Sie sich aktiv um eine Optimierung Ihrer Kreditverhältnisse bemühen.


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