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03.05.2005

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Kündigen Sie Ihrer Ehefrau und greifen Sie in die Staatskasse

Möchten Sie auch einmal zu den Profiteuren des Sozialstaats gehören? Und das auch noch ganz legal?

Die Chance dazu bietet sich, wenn z. B. Ihre Frau in Ihrer GmbH & Co. KG mitarbeitet: Entlassen Sie sie und schicken sie zum Arbeitsamt. Diesen Schritt können Sie Ihr versüßen durch eine Abfindung, die sie bis zu 7200 Euro nicht versteuern muss. Gleichwohl kann Ihre GmbH & Co. KG den Betrag steuermindernd als Betriebsausgabe absetzen.

Nach einem Monat Arbeitslosigkeit gründet Ihre Frau eine Ich-AG: Hier kann Ihre Frau im ersten Jahr 600 Euro monatlich steuerfreien Zuschuss kassieren. Im zweiten Jahr sind es 360 und im dritten Jahr 240 Euro monatlich. Voraussetzung ist, dass das Einkommen 25 000 Euro im Jahr nicht überschreitet. Neuerdings darf sie auch Arbeitnehmer beschäftigen. Mit ihrer Ich-AG kann Ihre Frau dann Aufträge bearbeiten, die Ihre Firma an sie vergibt. Ein Gutachten der Industrie- und Handelskammer oder eines Steuerberaters muss allerdings die Tragfähigkeit des Existenzgründungskonzepts bestätigen.

Das sollten Sie tun, damit es klappt: Wer eine Ich-AG betreibt, muss selbstständig tätig sein. Deshalb sollten in dem Auftrag Ihrer GmbH & Co. KG an Ihre Frau keine festen Arbeitszeiten enthalten sein. Auch eine Anwesenheitspflicht sollte nicht festgehalten werden.

Noch besser: Ihre Frau sucht sich noch einen kleinen Auftrag, damit sie mehrere Arbeitgeber vorweisen kann.


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