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20.09.2005

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Mini-Jobber: Welche Falle bei der Betriebsprüfung droht

Das Problem ist alt: Mini-Jobber können höchstens 400 Euro im Monat verdienen. Wenn die Grenze überschritten wird, fallen Abgaben an. Für Arbeitnehmer mit nur einem Job gibt es zwar seit zwei Jahren Abhilfe, den so genannten „Midi-Job“ mit bis zu 800 Euro Monatslohn. Doch dieser kommt für Leute mit Nebenjob nicht infrage und hat auch sonst allerlei Nebenwirkungen.

Immer noch beliebt ist daher die - illegale - Praktikermethode: Der Mini Jobber schickt Oma, Onkel und Tante zu seinem Arbeitgeber. Diese werden alle angemeldet, ohne wirklich zu arbeiten, und so kann der Mini Jobber - natürlich illegal - zwei oder drei Mal 400 Euro monatlich verdienen.

Viele Firmen fliegen durch folgenden dummen Fehler auf: Oma, Onkel und Tante haben alle die gleiche Bankverbindung. So etwas ist natürlich mehr als dämlich. Und durch die neuartigen digitalen Betriebsprüfungen findet der Betriebsprüfer solche Dummheiten garantiert. Genauso schlecht ist es natürlich, wenn Mitarbeiter und Lieferanten die gleiche Kontonummer haben.

Fazit: Wenn mehrere Mitarbeiter die gleiche Kontonummer haben, sollte man diesen Umstand umgehend beseitigen und sich für die nächste Betriebsprüfung eine gute Begründung einfallen lassen. Die einzige wirklich sichere Methode besteht freilich darin, ausschließlich Personen als Arbeitnehmer anzumelden, die auch wirklich im Unternehmen arbeiten ...


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