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20.09.2005

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Alter Firmenwagen: Sparen Sie Steuern durch „Kostendeckelung“

Falls Sie kein Fahrtenbuch führen, versteuern Sie die Privatnutzung Ihres Firmen-Autos pauschal nach der „Ein-Prozent-Regelung“. Diese ist unabhängig davon, ob Ihr Auto neu oder gebraucht ist, ob Sie Rabatt erhalten oder einen Re-Import gekauft haben, ob Sie das Auto bar bezahlt oder geleast haben. Alles wird über einen Kamm geschoren.

Ein Schlupfloch gibt es aber: Keinesfalls müssen Sie mehr versteuern als die jährlichen Kosten Ihres Autos. Diese Regelung heißt im Fachjargon „Kostendeckelung“. In den Genuss dieser Regelung kommen vor allem die Nutzer abgeschriebener Autos.

Beispiel: GmbH-&-Co-KG-Inhaber Huber nutzt einen 7er-BMW (Baujahr 1998) als Geschäftswagen, den die KG schon auf Null abgeschrieben hat. Neupreis damals: 60.000 Euro. Die Gesamtkosten pro Jahr (Benzin, Versicherung, Steuer und Reparaturen) betragen 5.000 Euro. Dann greift hier die Kostendeckelung und Huber muss nur 5.000 Euro statt eigentlich 7.200 Euro (12 x 1 Prozent von 60.000 Euro) als Entnahme pro Jahr versteuern.

Fazit: Ist Ihr Firmenwagen schon abgeschrieben, sollten Sie prüfen, ob die jährlichen Kosten des Autos niedriger sind als 12 Prozent vom Neuwert. Denn dann können Sie Ihren geldwerten Vorteil auf die Kosten deckeln.



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