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19.12.2016

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Aus der Redaktions-Hotline: Umbau Geländewagen

E-Mail von Bertram P. aus Uelzen an die Redaktions-Hotline: „Ich habe für meine Firma einen größeren Geländewagen Baujahr 2015 gekauft, den ich auch privat nutze. Ich will mir den Wagen zum Campingfahrzeug umbauen lassen. Dieser Umbau wird etwa 15.000 Euro kosten. Erhöht sich dadurch die Ein-Prozent-Regel um 150 Euro im Monat?“

IZW antwortet:
Sie haben Glück. Nachträglich eingebaute Sonderausstattungen zählen bei der Ein-Prozent-Regel nicht mit. „Der nachträgliche Einbau von zusätzlichen Ausstattungen in ein betriebliches Fahrzeug ist nicht als Sonderausstattung in die Bemessungsgrundlage des § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG einzubeziehen“ (BFH, 13.10.10, VI R 12/09). Die Finanzverwaltung wendet dieses Urteil an (BStBl. 11 II, 361).

Also: Ihre Firma kann die Kosten des Ausbaus abschreiben. Sie müssen aber deswegen nicht mehr bezahlen für die Ein-Prozent-Regelung. (Schmidt-Kommentar zum EStG 2015 § 6 Rz 519)


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