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24.06.2021

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Aus der Redaktions-Hotline: Wie werden Influencer-Einnahmen besteuert?

E-Mail von Jürgen W. aus Lüdenscheid an die Redaktions-Hotline: „Meine 19-jährige Tochter präsentiert Mode und Accessoires auf Instagram, YouTube usw. Ich habe das bisher nicht ganz ernst genommen und es gar als Zeitverschwendung kritisiert. Doch nun wächst sich das tatsächlich zu einem Geschäft aus. Wie muss sie das alles überhaupt versteuern? Sie bekommt ständig kostenlos Klamotten geschenkt und hat inzwischen monatlich über 2.000 Euro Werbe­erlöse von Google & Co.“

IZW antwortet: Das bayerische Landesamt für Steuern hat dazu einen Leitfaden herausgebracht, den wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen. Dinge, die Ihre Tochter behalten kann, muss sie mit dem Marktwert versteuern. Wichtig ist, dass sie alles dokumentiert.

Auf eine ganz interessante Idee für Influencer ist ein gewisser Steuer-Professor namens Juhn (YouTube) gekommen: Er schlägt vor, die erhaltenen Werbegelder aufzuteilen auf 20 Prozent für die Dienstleistung und 80 Prozent für die Verwertung von Persönlichkeitsrechten, die man mit dem 13,75-Fachen ins Betriebsvermögen einlegen sollte und dann abschreiben kann. Dadurch lässt sich die Steuerbelastung massiv senken. Dazu gibt es zwar noch keinerlei Urteile (die ganze Thematik ist zu neu), aber man sollte das auf jeden Fall probieren.

Quelle: in die Suchmaschine eingeben: „YouTube & Instagram: Bewertung der Persönlichkeitsrechte”.




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