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12.10.2020

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Jahressteuergesetz 2020 - Erste Lesung im Bundestag am 8. Oktober ÔÇ`das wurde diskutiert

Umstritten sind die Änderungen beim Investitionsabzugsbetrag. Geplant ist aktuell, dass dieser von 40 auf 50 Prozent der geplanten Investition erhöht wird. Statt einer Eigenkapitalgrenze von 235.000 Euro soll künftig eine Gewinngrenze von 150.000 Euro gelten.

Kritisiert hat der Bundestag, dass im Gesetzesentwurf keine immer noch keine eindeutige Regelung für das Absetzen von Kosten des Home-Office enthalten ist.

Geplant ist, dass Arbeitgeberzuschüsse zum Kurzarbeitergeld nun bis 2021 steuerfrei bleiben.

Erleichterung für Onlinehändler: Falls Sie an Privatkunden in anderen EU-Ländern verkaufen, müssen Sie bisher bei jedem einzelnen Land die sogenannte Lieferschwelle (in den meisten EU-Ländern 35.000 Euro) prüfen und sich bei deren Überschreiten im anderen EU-Land registrieren. In Zukunft soll es für Online-Händler möglich sein, sich im Heimatland über ein Webportal zu registrieren, und dort alle EU-Online-Umsätze abzurechnen.

Die verbilligte Vermietung von Wohnungen soll erleichtert werden, um Mieterhöhungen allein aus steuerlichen Gründen zu verhindern. Aktuell müssen Sie mindestens 66 Prozent der üblichen Warmmiete verlangen, in Zukunft soll das auf 50 Prozent abgesenkt werden. Das allerdings nur, wenn kein Verlust dabei herauskommt. Damit dürfte diese Regelung – sofern sie nicht noch verändert wird – nur denjenigen nutzen, die ihre Immobilie weitestgehend aus Eigenkapital finanziert haben.

IZW bleibt für Sie am Ball beim Jahressteuergesetz 2020.


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