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30.08.2006

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Scheidung - Banken finanzieren keinen Zugewinnausgleich

Im Zuge einer Scheidung kann es gerade bei erfolgreichen Unternehmern zu erheblichen Zugewinnausgleichs-Zahlungen kommen. Hierdurch kann man in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, selbst wenn man eigentlich locker entsprechende Kredite bekommen könnte.

Denn die Banken weigern sich in aller Regel, einen Zugewinnausgleich mit Kredit zu finanzieren. Begründung: Es können nur Investitionen oder Wirtschaftsgüter finanziert werden.

Es ist daher geschickter, eine sich abzeichnende Scheidung zunächst für sich zu behalten, und durch betriebliche Kreditaufnahmen im maximalen Umfang den finanziellen Spielraum für die nötigen Privatentnahmen zu schaffen. Wenn das notwendige Geld auf der Seite ist, sollte man anschließend die Bank informieren.

Auf diese Weise hat man das Dilemma halbwegs elegant gelöst: Einerseits hat man sich die notwendige Liquidität über den Umweg von betrieblichen Bank-Krediten besorgt, und andererseits die Bank noch vor der Scheidung über den geänderten Familienstand informiert.


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