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12.09.2006

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Beginnen Sie am 1. Oktober mit Ihrer Fahrten-Liste

Die Anwendung der so Ein-Prozent-Regelung für Geschäftswagen wurde per 01.01.06 eingeschränkt. Keinen Grund, dieser Regelung nachzuweinen, haben in der Regel die Fahrer gebrauchter Oberklasse-Wagen. Denn da war diese Besteuerungsregel eigentlich nie so günstig. Anders bei „normalen“ Autos. Da kann es sich durchaus lohnen, um die Ein-Prozent-Regelung zu kämpfen.

Was Sie tun müssen: Die Ein-Prozent-Regelung können Sie jetzt nur noch dann anwenden, wenn Sie das Auto zu über 50 Prozent geschäftlich nutzen. Das müssen Sie zwar nicht im Detail nachweisen, aber glaubhaft machen. Die Spielregeln dafür sind jetzt bekannt: Es genügen „weiterberechnete Reisekosten, Terminkalendereinträge, Reisekostenaufstellungen sowie andere Abrechnungsunterlagen“. (BMF 07.07.06, DStR 2006, 1280)

Gehen Sie lieber auf Nummer Sicher: Zeichnen Sie für drei Monate Ihre betrieblichen Fahrten auf. Beginnen Sie damit am besten gleich am 1. Oktober. Wenn in solch einem repräsentativen Zeitraum mehr als 50 Prozent der Kilometer auf betriebliche Fahrten entfallen, gilt das als ausreichender Nachweis. Sie brauchen dafür kein Fahrtenbuch zu führen, eine formlose Aufstellung - z. B. mit Excel - genügt für diesen Zweck.


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