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13.10.2006

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Kleinere Mängel beim Fahrtenbuch unschädlich

 Wenn Sie die Ein-Prozent-Regel vermeiden wollen, müssen Sie ein Fahrtenbuch führen, und zwar akribisch. Denn ein „nicht ordnungsgemäßes“ Fahrtenbuch ist steuerlich wertlos.

Aber: Wertlos ist es nur, wenn es mehrere schwere Mängel aufweist. Das Finanzamt darf also den Bogen nicht überspannen. So ist es laut einem aktuellen Urteil z. B. unschädlich, wenn lediglich eine Fahrt nicht aufgezeichnet worden ist, die Kilometerangaben im Fahrtenbuch nicht mit den Daten in den Werkstattrechnungen übereinstimmen oder kleine Abweichungen zu den Entfernungsangaben laut Routenplaner vorliegen (FG Köln 27.04.06, 10 K 4600/04).

Die Richter: Eine Versagung des Fahrtenbuches wegen kleinerer Ungenauigkeiten wäre unverhältnismäßig. So sind Angaben in Werkstattrechnungen häufig ungenau. Abweichungen der angegebenen Kilometer vom Routenplaner in Höhe von 5 Prozent sind ebenfalls unproblematisch.


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