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13.10.2006

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Die Reichensteuer kommt: Ziehen Sie Ausschüttungen vor

Die Linken in der SPD haben sich durchgesetzt. Die Reichen müssen ab nächstem Jahr bluten, und zwar mit einem dreiprozentigen Zuschlag für Einkommensteile, die über 500.000 Euro bei Verheirateten liegen.

Diese Einkünfte sind betroffen: Gehälter, Kapitaleinkünfte, Gewinnausschüttungen aus GmbHs, Mieteinnahmen und sonstige Einkünfte (zum Beispiel Spekulationsgewinne).

GmbH & Co KGs können also aufatmen: Denn alle betrieblichen Einkünfte sind ausgenommen, also solche aus Einzelunternehmen, OHGs und KGs, freiberuflicher Tätigkeit und Gewinne aus Landwirtschaft.
Kompliziert wird es hier: Wenn begünstigte (also gewerbliche) und andere Einkünfte zusammentreffen. Wie dann genau gerechnet wird, und wie Sie das Ergebnis zu Ihren Gunsten manipulieren können, lesen Sie, sobald die entsprechenden Verwaltungsanweisungen vorliegen in „GmbH & Co KG aktuell“.

Fazit: Sofern Sie Ihre unternehmerischen Gewinne nur in Ihrer GmbH & Co KG erwirtschaften und Ihr Ehegatte kein Chefarzt oder Vorstandsmitglied einer DAX-Gesellschaft ist, können Sie der Reichensteuer gelassen entgegen sehen. Sie betrifft Sie nicht.


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