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01.01.2007

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Fahrtenbuch vergessen - was tun?

Die private Benutzung eines Firmenwagens wurde mit Wirkung ab 2006 neu geregelt. Die Ein-Prozent-Regelung ist nur noch für Fahrzeuge möglich, die zu über 50 Prozent betrieblich genutzt werden. Diese Tatsache (über 50 Prozent betriebliche Nutzung) müssen Sie gegenüber dem Finanzamt glaubhaft machen. Daran haben aber viele Unternehmer noch nicht gedacht.

Halb so schlimm: Denn die einschlägige Verwaltungsanweisung verlangt nicht unbedingt das Führen eines Fahrtenbuchs von Ihnen. Es genügen „geeignete Aufstellungen“, die die Art der Nutzung des Fahrzeugs belegen. Sie können also jetzt durchaus noch rückwirkend für einen beliebigen repräsentativen Drei-Monats-Zeitraum des Jahres 2006 eine Aufstellung Ihrer privaten und betrieblichen Fahrten anfertigen. Sie dürfen dafür Terminkalender-Eintragungen, Reisekosten--Abrechnungen oder Werkstatt-Rechnungen oder `hnliches als Gedächtnisstütze benutzen.  (BMF, 07.07.06, DStR 06, 1280)

Übrigens: Die Ein-Prozent-Regelung muss gar nicht unbedingt von Vorteil für Sie sein - insbesondere bei gebrauchten Oberklasse-Autos fahren Sie ohne diese besser. (S. „GmbH & Co KG aktuell“ vom 06.09.06)


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