Newsletter

Zum PDF Archiv

18.05.2007

Als PDF herunter laden

EXTRA: Geldwerte Steuertipps rund ums Auto

Anschaffung: Leasing oder Kauf?

Sie haben Ihr neues Traumauto gefunden? Die Frage, die am Anfang steht: Leasing oder Kauf? Um es gleich vorwegzunehmen: Eine allgemein gültige Antwort hierauf gibt es nicht. Wenn beide Varianten gleiche Kosten aufweisen, sollten Sie aus bilanztechnischen Gründen dem Leasing den Vorzug geben. Denn Sie erreichen beim Leasing eine Bilanzverkürzung. Weder müssen Sie auf der Aktivseite das Auto bilanzieren, noch auf der Passivseite die Schulden. Sie buchen einfach jeden Monat die Leasingrate als Aufwand.

Auch ein anderer Grund kann gelegentlich für das Leasing sprechen: Manche Autohersteller packen in die Leasingraten enorme Rabatte, die sie auf den Kaufpreis nicht geben. Das führt bisweilen zu kuriosen Ergebnissen, wie z. B., dass ein 7er-BMW im Leasing deutlich günstiger sein kann als ein gleich motorisierter 5er-BMW. Fragen Sie also am besten Ihren Händler, für welche Modelle gerade besondere Verkaufsförderungsaktionen laufen.

Kleiner Ausblick zur Gewerbesteuer: 2008 soll die derzeit noch bestehende geringfügige gewerbesteuerliche Besserstellung des Leasing neutralisiert werden.

Tipp: Am besten immer Leasing mit Kilometerabrechnung wählen: Hier müssen Sie schätzen, wie viele Kilometer Sie im Jahr fahren. Aufgrund dieser Kilometerleistung wird die Leasingrate berechnet - im Voraus! Fahren Sie mehr Kilometer, müssen Sie nachzahlen, fahren Sie weniger, bekommen sie eine Erstattung. Großer Vorteil: Wieviel das Auto nach Leasingende wert ist, kann Ihnen egal sein.

Meiden Sie die Restwertabrechnung: Hier ist die Kilometerleistung weitgehend gleichgültig, wird aber dennoch häufig zur Kunden-Irreführung in den Vertrag aufgenommen. Entscheidend ist bei der Restwertabrechnung, ob das Auto bei Leasingende noch so viel wert ist, wie bei Leasingbeginn kalkuliert wurde. Ist das nicht der Fall, müssen Sie nachzahlen.

Zwei Gefahren: Wenn der Gebrauchtwagenmarkt schwach ist - wie in den letzten Jahren - wird der kalkulierte Restwert oft nicht erzielt. Nachzahlungen sind dann programmiert. Diese Gefahr verstärkt sich, wenn die Leasingfirma absichtlich einen unrealistisch hohen Restwert angesetzt hat. So etwas wird gerne gemacht, weil sich dann sehr niedrige Leasingraten darstellen lassen. So lassen sich Kunden ködern, die dicke Rechnung kommt am Schluss.

Meiden sollten Sie Verträge mit Andienungsrecht. Hier verpflichten Sie sich, das Auto bei Leasingende zu kaufen, wenn es die Leasinggesellschaft wünscht. Eins ist klar: Ist der Wert Ihres Autos stabil, wird es die Leasinggesellschaft selbst verkaufen, um ein gutes Geschäft zu machen. Sind die Gebrauchtwagenspreise hingegen am Boden, wird Ihnen der Leasinggeber Ihr Auto „aufs Auge drücken“. Sie können dann sehen, wie Sie das zwangsweise überteuert gekaufte Gebrauchtauto wieder losschlagen.

Können Sie jedes Auto absetzen - ohne Obergrenze?

Eine festgelegte Grenze wie in manchen Ländern (z. B. Österreich: 40.000 Euro) gibt es in Deutschland nicht. Das heißt: Sie können die Kosten eines jeden Autos in der Regel voll geltend machen. Eine Grenze ist dort erreicht, wo die Kosten in einem krassen Missverhältnis zu Umsatz und Ertrag des Unternehmens stehen.

Solche Fälle sind aber eher selten. Hierzu ein Zitat des obersten Steuergerichts: „Ein Unternehmer, der in seinem Betrieb hohe Umsätze und Gewinne erzielt und häufig betrieblich veranlasste Fahrten über größere Strecken unternehmen muss, braucht sich bei der Anschaffung eines teuren und schnellen Wagens im allgemeinen nicht entgegenhalten zu lassen, die Aufwendungen für diesen Wagen seien unangemessen.“ (BFH, 08.10.87, IV-R-5/85, BStBl. 1987, 853). Dieses Urteil besitzt immer noch Gültigkeit.

Der Kragen geplatzt ist dem obersten Steuergericht erst bei einem Steuerberater, der gleichzeitig folgende Autos absetzen wollte: Ferrari, Porsche Turbo, Bentley, Jaguar und einen Range Rover (BFH, 19.03.02, BFH/NV 02, 1145). Sie sehen also: Es geht ziemlich viel, aber bei solch einer Fülle von Luxus-Karossen ist Schluss mit steuerlichen Anerkennung.


Können Sie alle Autokosten absetzen?

Das können Sie nur, wenn Ihr Auto im Betriebsvermögen ist. Also nicht im oben geschilderten Leasing-Fall, in dem Sie nur die Leasingraten als Betriebsausgaben absetzen können.  Im Detail gilt seit 2006 diese Regelung:

Anteil der betrieblichen Nutzung

Höhe der Betriebsausgaben

Versteuerung der Privatnutzung

mehr als 50 Prozent

Fahrzeug ist Betriebsvermögen, Alle Kosten sind Betriebsausgaben.

Nach Fahrtenbuch oder Ein-Prozent-Regel (s.u.)

zwischen 10 und 50 Prozent

Sie haben ein Wahlrecht: Sie können das Fahrzeug als "gewillkürtes Betriebsvermögen" behandeln oder im Privatvermögen belassen.

anteilig nach der geschätzten Privatnutzung (Beispiel: s.u.)

weniger als 10 Prozent

Auto ist zwingend Privatvermögen. Betriebliche Fahrten können Sie mit 30 Cent je Kilometer (bzw. einem höheren nachgewiesenen Satz) als "Nutzungseinlage" abrechnen

Entfällt


„Gewillkürtes Betriebsvermögen“ als Steuer-Sparmodell für ältere Oberklasse-Autos

Hier buchen Sie alle Kosten als Betriebsausgaben, versteuern die Privatnutzung aber nicht nach der Ein-Prozent-Regel, sondern anteilig nach der geschätzten Privatnutzung.

Das kann gerade bei teuren gebrauchten Luxusautos interessanter seien als die Ein-Prozent-Regel.

Beispiel: Handwerksmeister H hat einen gebrauchten S-Klasse-Mercedes gekauft (Neupreis: 80.000 Euro). Der Wagen verursacht jährliche Kosten von 10.000 Euro und wird zu etwa 40 Prozent betrieblich genutzt. Bisher musste H nach Ein-Prozent-Regelung versteuern: 12 x 800 Euro = 9.600 Euro. Es blieben nur 400 Euro zum Absetzen übrig. Nach der neuen Regelung kann er ohne Fahrtenbuch 40 Prozent (= 4.000 Euro) geltend machen. Das ist 10 mal soviel Betriebsausgaben-Abzug wie vorher.
 

Wie schreiben Sie ein Auto ab?

Den Kaufpreis für Ihren Geschäftswagen setzen Sie nicht sofort in voller Höhe als Betriebsausgabe an, sondern schreiben ihn ab.

Abschreibung:

Abschreibung:

 

 

Nutzungsdauer laut AfA-Tabelle

6 Jahre

 

lineare Abschreibung (§ 7 Abs. 1 EStG)

16,67 % p.A.

 

oder degressive Abschreibung (§ 7 Abs. 2 EStG) (nur noch bei Anschaffung 2006 oder 2007

30 % (ab dem 2.Jahr jeweils vom Restbuchwert)

 

plus Sonderabschreibung (§ 7g EStG; Voraus­setzungen s. u.)

20 % (beliebig auf 5 Jahre zu verteilen)

Wenn Sie den Wagen während des Jahres kaufen, können Sie die volle Jahresabschreibung nur zeitanteilig in Anspruch nehmen.

Die Sonderabschreibung in Höhe von 20 % ist an folgende Bedingungen geknüpft:
1.      Sie kaufen einen Neuwagen. (Tageszulassung unschädlich. „Neu“ heißt „unbenutzt“/BGH, 13.03.79),2.      dieser muss ein Jahr in Ihrem Betrieb verbleiben,
3.      er wird fast ausschließlich betrieblich genutzt (mind. 90 Prozent),
4.      Ihr Eigenkapital laut letzter Bilanz beträgt maximal 204.517 Euro und
5.      Sie haben zuvor eine Ansparabschreibung für das Auto gebildet.

Kaufen Sie einen gebrauchten Geschäftswagen, ergeben sich in Bezug auf die Abschreibung zwei wichtige Unterschiede: Sie dürfen keine Sonderabschreibung vornehmen. Und Sie setzen die Nutzungsdauer geringer als beim Neuwagen an, indem Sie die Nutzungsdauer realistisch schätzen. Eine allgemeingültige Formel hierfür gibt es nicht.


Wie wird die private Nutzung besteuert?

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Die Ein-Prozent-Regel oder das Fahrtenbuch.


Die Fahrtenbuch-Methode

Wenn Sie Ihren privaten Nutzungsanteil mit der Fahrtenbuch-Methode berechnen wollen, brauchen Sie ein Fahrtenbuch und den Einzelnachweis der Kosten Ihres Fahrzeugs.

Bei Ihren geschäftlichen Fahrten erwartet das Finanzamt folgende Angaben von Ihnen (R 31 (9) Nr. 2 LStR):
1.  Datum und Kilometerstand zu Beginn und am Ende jeder einzelnen Geschäftsfahrt,
2.  Reiseziel und bei Umwegen auch die Reiseroute,
3. Reisezweck und aufgesuchte Geschäftspartner.

Bei Privatfahrten und Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb genügen die Kilometerangaben und die Angabe „Privatfahrt“. Bei Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb genügt jeweils ein kurzer Vermerk.

Ein Fahrtenbuch kann also z. B. so aussehen

Datum

km Anfang

km Ende

Reiseziel

Reisezweck/ Geschäfts-partner

02.03.03

26 789

26 825

Unterbrunn

Holzmusterung Schreinerei Huber

02.03.03

26 825

26 890

privat

 

03.03.03

26890

27 570

Oberbrunn

Verkaufsgespräch Fa. Gschwendtner

04.-17.03.03

27 570

29 020

privat (Urlaub)

 


Wenn Sie Ihr Fahrtenbuch das ganze Jahr geführt haben, können Sie am Schluss des Jahres den Anteil der betrieblichen Fahrten ermitteln.

Beispiel: Sie sind während des gesamten Jahres 25.000 km gefahren. Die betrieblichen Fahrten beliefen sich auf 20.000 km. Dies entspricht einer Quote von 80 Prozent betrieblichen Fahrten und 20 Prozent privaten Fahrten. Anschließend ermitteln Sie die gesamten Kosten aus der Buchführung und setzen 20 Prozent als
Entnahme an.

Unser Tipp: Besorgen Sie sich am besten ein Fahrtenbuch aus dem Schreibwarenladen. Dieses enthält alle Angaben, auf die die Finanzämter Wert legen. Genauso gut aber teurer: Ein elektronisches Fahrtenbuch, wie es beispielsweise die Firma VDO anbietet.

Führen Sie ein Fahrtenbuch nur, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass es 100prozentig glaubhaft ist und einer kritischen Überprüfung standhält. Denn schon kleine Fehler reichen aus, damit es der Betriebsprüfer verwirft.


Die pauschale Ein-Prozent-Regel (nur möglich bei betrieblicher Nutzung über 50 Prozent)

Wenn Ihnen ein Fahrtenbuch zu aufwändig ist, setzen Sie den Privatanteil pauschal mit einem Prozent vom Brutto-Listen-Neupreis inklusive aller Extras, jedoch abzüglich des Autotelefons (R 31 (9) Nr. 1 S. 6 LStR) an. Beispiel: Unternehmer Holzer hat als Geschäftswagen ein Auto mit einem Bruttolistenneupreis von 40.000 Euro. Da er kein Fahrtenbuch führen will, muss er pro Jahr als Entnahme 12 x 400 Euro versteuern.

Auch wenn Sie beim Kauf einen Rabatt herausschinden oder den Wagen als Re-Import oder Gebrauchtwagen erwerben: Maßgebend ist immer der Listenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung.

Wenn Sie einen gebrauchten Luxuswagen kaufen, kann der Wert laut Ein-Prozent-Regel höher sein als die gesamten Kfz-Kosten. In diesem Fall wird die Entnahme auf die tatsächlichen Kfz-Kosten begrenzt
(BMF, 21.01.02, BStBl. I 02, 148 Rz. 14).

Tipp: gebrauchte Luxuswagen am besten über 50 Prozent privat nutzen und so die Ein-Prozent-Regel vermeiden (s. o.).


Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb

Hier schlägt das Finanzamt noch einmal gesondert zu.

Sie dürfen nämlich für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb nicht mehr absetzen als ein Arbeitnehmer. Also für die ersten 20 Kilometer Entfernung gar nichts, und ab dem 21. Kilometer 30 Cent.
Sie müssen nun Ihre Fahrtkosten vergleichen mit diesen zulässigen Höchstsätzen und die Differenz als „nicht abziehbare Betriebsausgabe“ ausbuchen. Als Kosten der Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb unterstellt der Gesetzgeber 0,03 Prozent vom Listenpreis je Kilometer und Monat.

Beispiel: Kommanditist Karl nutzt einen BMW als Dienstwagen (Brutto-Listen-Neupreis 60.000 Euro) für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb. Der KG-Sitz liegt 25 Kilometer von seiner Wohnung entfernt.

A: Rechnerische Kosten der Fahrten Wohnung/Betrieb      60.000 € x 0,03 % x 25 km = pro Monat    450,00 Euro

B: absetzbar: 5 km x 30 Cent x 23 Tage (angenommen) =   - 34,50 Euro

C: nicht abzugsfähige Betriebsausgaben: (A minus B)   415,50 Euro.


Ein Auto genügt Ihnen nicht? Wie Sie Ihren Zweitwagen jetzt optimieren

Seit 2006 kann die Ein-Prozent-Regel nur noch für Autos angewendet werden, die über 50 Prozent betrieblich genutzt werden.

Während Besitzer gebrauchter Oberklasseautos von dieser Regelung oft profitieren (s. oben), werden einfachere Zweitwagen, die im Kreise der Familie genutzt werden, von der neuen Regelung benachteiligt.

Beispiel: Unternehmer Müller hat sein Auto im Betriebsvermögen und versteuert die Privatnutzung nach Ein-Prozent-Regel, weil er es überwiegend betrieblich nutzt. Für den Zweit- und Dritt-Wagen, der von seiner Frau und seinem Sohn gefahren wird, geht das jetzt aber nicht mehr. Denn Müller kann nicht glaubhaft machen, dass diese Autos überwiegend betrieblich eingesetzt werden.

Der Ausweg: Die KG schließt mit Frau und Sohn einen Familien-Arbeitsvertrag mit Dienstwagenüberlassung. Denn Autos, die an Arbeitnehmer (und seien es Familienangehörige) überlassen werden, gelten stets als 100 Prozent betrieblich genutzt. Und das unabhängig davon, was der Arbeitnehmer damit macht.

Was Sie zur Steuersicherheit brauchen: Sie müssen mit Ihren Angehörigen einen Arbeitsvertrag abschließen, wie Sie ihn auch mit einem Fremden abschließen würden. Dieser Arbeitsvertrag muss dann so durchgeführt werden, wie er auf dem Papier steht. Das heißt: Ihr Kind oder Ihr Ehepartner muss auch wirklich in der Firma mitarbeiten und den Lohn auf sein Konto überwiesen bekommen.


Sie haben schon solche Arbeitsverträge? Wenn Ihre Angehörigen bereits mitarbeiten, umso besser. Sie müssen dann lediglich ein Teil des Lohns umwandeln in den Sachlohn „Dienstwagen-Überlassung“. Orientieren Sie sich hier am Besten an der Ein-Prozent-Regel. Wenn das Auto also beispielsweise einen Neupreis von 30.000 Euro hat, sollten Sie den Barlohn um 300 € reduzieren, damit die gleichen Gesamtbezüge herauskommen.


Bei mehreren Autos Fahrtenbuch und Ein-Prozent-Regel kombinieren

Wenn Sie zwei Autos mehr als 50 Prozent betrieblich nutzen, erzielen Sie oftmals einen Vorteil, wenn Sie Fahrtenbuch und Pauschalregel kombinieren. Das teurere Auto sollten Sie nach Möglichkeit vorwiegend betrieblich einsetzen, was durch ein Fahrtenbuch dokumentiert wird. Der hohe betriebliche Anteil einerseits und die niedrigere Anzahl der Fahrten nimmt dem Fahrtenbuch seinen Schrecken. Das preiswerte Auto wird über die pauschale Ein-Prozent-Regel abgerechnet und vorwiegend für Privatfahrten und Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb genutzt. Durch den niedrigen Neupreis schlägt der geldwerte Vorteil nicht so stark zu Buche.


Wie Sie mit einem Oldtimer Steuern sparen

Die Ein-Prozent-Regel schlägt bei Luxuswagen unerbittlich zu. Während gebrauchte Luxusautos besonders ungünstig behandelt werden, sind echte Klassiker ein Steuersparmodell. Denn auch hier ist der ursprüngliche Listenpreis maßgeblich. Auch dann, wenn der Kaufpreis heute ein Vielfaches beträgt. Wenn Sie sich z. B. einen restaurierten Mercedes-Roadster aus den 60er-Jahren zulegen( Kaufpreis heute: 30.000 Euro, ursprünglicher Neupreis: 18.000 DM) versteuern Sie als Entnahme je Monat nur 90 Euro (ein Prozent von 18.000 DM), ggf. zuzüglich Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb.


Verkauf des Autos

Auch beim Verkauf gibt es noch Optimierungsmöglichkeiten. Wenn Sie einen neuen Geschäftswagen kaufen, und Ihren alten Wagen in Zahlung geben, können Sie an zwei Stellschrauben drehen: Entweder Sie bekommen beim Neuwagen einen hohen Rabatt, müssen sich aber mit einem niedrigen Inzahlungnahmepreis für Ihren Gebrauchten zufrieden geben. Oder: Sie erhalten einen relativ hohen Preis für Ihren alten Wagen, bekommen dafür aber nur einen geringen Nachlass beim Neuwagen. Tipp: Mit der ersten Variante (hoher Rabatt, niedriger Inzahlungnahmepreis) fahren Sie besser. Denn den hohen Verkaufserlös für den alten Wagen müssen Sie sofort versteuern, während sich die höhere Abschreibung für den Neuwagen nur auf sechs Jahre verteilt steuerlich auswirkt.
 


zurück