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19.10.2007

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Gratisaktien führen meist nicht zu steuerpflichtigen Einnahmen

Durch einen Aktiensplit sollen hohe Kurse optisch verbilligt werden, damit wieder mehr Käufer einsteigen. Dem Alt-Anleger werden dabei neue Aktien ins Depot eingebucht. Dies führt aber nicht zu steuerpflichtigen Einnahmen. Es wird lediglich das unveränderte Nennkapital der Aktiengesellschaft auf eine erhöhte Aktienanzahl verteilt. Das Gleiche gilt bei einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln: keine steuerpflichtigen Einnahmen.

Vorsicht: Hier schleichen sich oft Fehler in die EDV-erstellten Jahressteuerbescheinigungen der Banken ein.

Falls Sie also Aktienbesitz in nennenswertem Umfang und im Zuge eines Aktiensplits oder anderweitig Gratisaktien bekommen haben, sollten Sie gemeinsam mit dem Steuerberater die Jahressteuerbescheinigungen genau überprüfen. Achtung: Werden Gratisaktien statt einer Dividende ausgegeben, liegen schon steuerpflichtige Einnahmen vor.


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